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Das <3-Item der Woche: Blue Planet Eyes von The Preatures

 

Ich war mal Tic Tac Toe-Fan. Wirklich wahr. Meine Mutter wirft es mir heute noch vor. Es muss eine harte Zeit für sie gewesen sein. Ich fand’s super – und bin mir sicher, es hätte sie schlimmer treffen können… Poster, Videokassetten (wisst ihr noch?), Ordner mit Zeitungsartikeln – ich hatte alles am Start. Meine beste Freundin und ich folgten sogar einem Bravo Girl-Aufruf, der scharenweise Mädchen zum Videodreh von „Bitte küss mich nicht“ bestellte. Und dann kam die Pressekonferenz. Tränen auf Knopfdruck. Alles vorbei. Das Bedürfnis, mich von irgendwo runter zu stürzen, hatte ich zum Glück nicht (sag’ ich doch: hätte schlimmer kommen können), aber in dem Maße gefangirlt wurde danach eigentlich nicht mehr.

Jaja, man wird ja auch älter, die Starschnitte mussten irgendwann dem wahnsinnig komplizierten Phänomen der symmetrischen Bilderwand weichen und man darf inzwischen alleine und so oft man will auf Konzerte gehen. Und das mach ich auch. Erst recht, wenn The Preatures in Berlin spielen. Dass ich mich in die verknallt habe, hatte ich schon mal gestanden und ich muss sagen: Es wird ernst.

 

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Noch hängt kein Poster an meiner Wand, aber in der Hülle von Blue Planet Eyes, die ich beim Konzert erstanden habe, ist eins drin und ich denke ernsthaft darüber nach. Rucksäcke und Plateauschuhe sind immerhin auch wieder zurück, da fühlt es sich nur ganz natürlich an, endlich wieder hart zu fangirlen. Die blaue (!) Platte läuft jedenfalls bei mir hoch und runter, ich würde auf der Stelle mit Sängerin Isabella Manfredi einen trinken gehen und wenn die Zeitungsausschnitte von damals der Insta-Account von heute sind, dann bin ich sowas von back im Bizniz.


<3

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