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Outfit: Die Mom-Jeans als Retter in der Not

 

Eigentlich sollte das hier ein Outfitdiary werden. Und dann kam das Gewitter. Ich hatte Schwein, weil ich mich am Samstag dreist vorgedrängelt und noch etwas Sonnenlicht abbekommen hab. Als Lia dran war, sich in sexy Posen zu schmeißen, wurde es plötzlich stockfinster und wir mussten schlagartig die Flucht ergreifen. Kameras und weiße Oberteile vertragen sich nämlich nicht besonders gut mit hinterhältigem Platzregen.

Jetzt fühle ich mich ein bisschen schlecht, aber einfach vergammeln lassen will man die unter vollem Körpereinsatz geschossenen Bilder ja auch nicht. Also tritt heute Plan B in Kraft: Quatschen wir doch einfach eine Runde über meine Mom-Jeans?!


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Wer hier öfter mal vorbeischaut, der hat vielleicht schon festgestellt, dass bei mir ohne Jeans eigentlich gar nichts geht. Das hat sich irgendwie so eingeschlichen und inzwischen fühle ich mich in Röcken und Kleidern wie Kim Kardashian auf dem Paper Magazine Cover. Nackt. Nee, nee, lieber Jeans. Da sieht auf dem Fahrrad niemand meinen Arsch, beim Picknick niemand meinen Schlüpper. Das find’ ich gut, da fühl’ ich mich sicher.

Aber während ich mich in den letzten Jahren so von schwarzer Skinny-Jeans zu schwarzer Skinny-Jeans gehangelt hab, ist neulich auf meiner jüngsten Hosenkauf-Mission was ganz Merkwürdiges passiert. Da steh’ ich so nichts ahnend bei Monki am Hackeschen Markt in der Denim-Abteilung und verknalle mich plötzlich Hals über Kopf in eine schöne Unbekannte. Nach einem kurzen, heftigen Flirt verschwinden wir zusammen in der Umkleide. Es stellt sich raus: Ihr Name ist Kimomo und ich will nicht mehr ohne sie leben.


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Mit ‘nem neuen Jeans-Schnitt vor die Tür zu gehen fühlt sich für mich ein bisschen so an wie die Szene in einer Soap, in der einer Figur nach Autounfall, Koma und Gesichts-OP der Kopfverband abgenommen wird und plötzlich ein ganz anderer Schauspieler zum Vorschein kommt. Ungewohnt, total offensichtlich und erstmal irgendwie urghs. Gewöhnt hab’ ich mich trotzdem ziemlich schnell an mein neues Mom-Jeans-Ich und das erweiterte Hosen-Spektrum in meinem Kleiderschrank (am selben Tag habe ich auch noch eine weiße Baggy-Hose erworben. #wild). Und was lernen wir jetzt daraus? Wir alle brauchen mehr Mom-Jeans – und sollten öfter mal den Wetterbericht checken.

Oberteil: H&M / Jeans: Monki / Schuhe: Converse / Melone: Danke für das Sponsoring, New Look ♡


<3

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