How To: Insta-ready snacken – die Burger Edition

Wir brauchen

1 Instagram-Account
HACK
Quinoa
Croûtons
Tomatenmark
Kräuter
Zwiebel
Burgerbrötchen (Streber machen die selber)
Salat
Tomaten
Avocado
Lieblings-Saucen


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Ich hoffe, ihr habt alle Hunger und euer Smartphone mitgebracht – wir starten nämlich direkt in die „Insta-ready essen“ Lektion Nummer 2. Wir erinnern uns: Letzte Woche gab es Wasser mit Essig, Eier, Brot, Avocado und am Ende einen angemessenen Schnappschuss aka poached eggs für den heiß geliebten Instagram-Account. Lecker war’s. Und fotogen. Und genau das ist natürlich auch diese Woche unser Ziel. Also, Ärmel hoch, Hände ins Hack und los…

Burger. Ich muss ja zugeben, ich bin gar nicht sooo ein Riesenburgerfan. Aber ich wohne in Friedrichshain und hier kommen auf einen Menschen ungefähr vier Burgerläden – früher oder später MUSS man also mal essen, ob man will oder nicht. Inzwischen habe ich sogar zwei Etablissements ausgemacht, in denen nicht nach dem zweiten Bissen die Großbuchstaben B Ä Ä H auf meiner Stirn erscheinen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber ich habe eine sehr niedrige Bratwurst- und Buletten-Toleranzgrenze. Aber das ist ja das Schöne am Selbermachen – man hat die Macht über das Fleischausmaß!

In meinen Burger kommt Rinderhack. Dazu etwas gekochtes und kurz angebratenes Quinoa, Tomatenmark, die gehackte Zwiebel, zwei (nicht pochierte!) Eier, kleingekloppte Croûtons, Kräuter, Pfeffer und Salz. Das Ganze wird mit frisch gewaschenen Händen ordentlich durchgeknetet, zu gleich großen Bällchen geformt und wandert dann in die heiße Pfanne. Plattdrücken, braten.



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Während die Buletten – wahrscheinlich sollte ich Patties sagen – vor sich hin brutzeln, kümmert sich der geübte Food-Enthusiast schon mal um den restlichen Belag: Salat waschen, Tomaten schneiden, Avocado aushöhlen, Saucen anrühren (oder öffnen). Dann kommen die Brötchen in den Ofen.



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Jetzt müsste alles fertig sein – und im Idealfall auch noch gelungen. Next up: stapeln. Brötchen, Sauce A, Salat, Pattie, Tomate, Avocado, Sauce B, Salat, Brötchen. Nomnomnom, riecht ziiiemlich lecker. Reinbeißen is’ aber noch nicht – wir machen das hier ja schließlich nicht zum Spaß. Erst mal Smartphone zücken. Insta-Time! Von oben, von der Seite, von vorne – der beste Fotowinkel hängt von euren Stapel-Künsten ab. Filter wählen, vielleicht die Sättigung ein bisschen hochschrauben, Hashtags burger, yummy, foodporn, cleaneating, healthy, not, ausnahmsweise, ireallyatethat, foodie drunter, schon steht unser Bilderbuch-Insta-Post Nummer 2. Und jetzt: Guten!



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