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	<title>sexdrugsblognroll &#187; styles</title>
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	<description>fetter ansatz. trockene spitzen.</description>
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		<title>Statementdinge</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[schmuck]]></category>
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		<category><![CDATA[ysl arty ring]]></category>

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		<description><![CDATA[Machen wir uns nichts vor: Der Pimp-Style hat es längst in die Schmuckkästchen aller modisch interessierten Mädchen geschafft. Bling-Bling ist das neue Oh-so-Trendy. Wir gucken in die Online-Shop-  <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/03/16/statementdinge-angriff-der-kampf-klunker/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-statement-bild.jpg"></p>
<p><br clear="all" /></p>
<div style="width: 950px;">Machen wir uns nichts vor: Der Pimp-Style hat es längst in die Schmuckkästchen aller modisch interessierten Mädchen geschafft. Bling-Bling ist das neue Oh-so-Trendy. Wir gucken in die Online-Shop-Abteilungen und sagen, oh, okay, filigranes Geschmeide war gestern. Dabei waren wir doch vorbereitet. Seitdem die klobigen &#8220;Guckt mal, ich hab auch einen&#8221;-YSL Arty Ringe an jedem zart gepflegten Händchen prangen, sollten wir wissen, dass zeitgemäßer Schmuck die Größe eines Rattenkopfs hat. Mindestens.</div>
<p><br clear="all"/></p>
<p>&#8220;Du hast mich doch gefragt, welches Glitzerzeugs man sich demnächst umhängen wird&#8221;, meinte meine Lieblingsbloggerin vor ein paar Wochen.<br />
&#8220;Ich habe jetzt endlich was: Große Ohrringe!&#8221;</p>
<p>Ich schluckte.</p>
<p>&#8220;Also so richtig &#8230; groß?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja! Hula Hoop-Größe! Und Gold!&#8221;</p>
<p>Die Tür knarrt, ein heftiger Windstoß lässt die Fenster zerbersten und für einen kurzen Moment blitzt vor meinem geistigen Auge eine Modeblogger-Armee auf, die zu ihren hohen Dutts reifengroße Gehänge kombiniert. In denen Bitch steht. Oder Disco. Oder Disco Bitch.</p>
<p>In meiner Heimatstadt gab es diesen Supercoolstreetweardingsladen (ja, Einen). Wir fanden ihn so furchteinflößend cool, dass wir lieber die Tür beobachteten, anstatt einfach reinzuschneien. Glücklicherweise. Weil ich vermute, dass alle anderen Mädels aus meiner Klasse dort ihre Oversized-Creolen erworben haben. In den Spät-Neunzigern. Und das wollen wir doch nicht wirklich wiederhaben.</p>
<p>Selbst wenn überdimensionale Accessoires so wundervoll zu den fluffig-langen Maxiröcken passen &#8211; für mich werden große Ohrringe nur eine Botschaft haben: Nimm mich zu Eminems &#8220;Guilty Conscience&#8221; mit einem Neon-Kondom auf der Matratze im Hinterzimmer von Uschis Dingspub. Und danach lassen wir uns ein Partner-Arschgeweih stechen. Im Klartext? Der Statement-Creolen-Trend ist beängstigend, augenschmerzend und überhaupt viel zu früh-retro.</p>
<p>Verschonen wir unsere Ohren. Lasst uns die Creolen dieser Welt kollektiv für Charlie Sheens neue goldene Kauleiste einschmelzen. Alternativ können wir sie ein bisschen zurechtkleben und einfach wieder an die Finger hängen. Ringe dürfen nämlich durchaus die Größe eines handelsüblichen Einfamilienhauses haben. Und deshalb kann ich nicht mal was gegen die  &#8220;Guckt mal, ich hab auch einen&#8221;-Arty Ring-Sache haben. Seltsamerweise, ja. </p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/evilerin/3093851614/"  target="_blank">Evil Erin</a></span></p>
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		<title>In Farbe. Und bunt.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 12:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Woll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Szene ist bizarr. Ich sitze in der nach Oma unter'm Arm riechenden S-Bahn. Unglücklich. Das Arschlochkind meiner unfreiwilligen Sitznachbarin findet mich faszinierend. Kevin-Pascal-Justin <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/03/28/neon-lights-jewel-tones">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-neon-bild.jpg"><br clear="all" /></p>
<div style=" width:950px;">Die Szene ist bizarr. Ich sitze in der nach Oma unter&#8217;m Arm riechenden S-Bahn. Unglücklich. Das Arschlochkind meiner unfreiwilligen Sitznachbarin findet mich faszinierend. Kevin-Pascal-Justin glotzt mit seinen ritalinvernebelten Glubschern immer wieder in meine Richtung und begreift es einfach nicht. Dann platzt es aus ihm raus: “Mama, warum trägt der Mann Mädchensachen?” </p>
<p>Ihr &#8220;Das sind keine Mädchensachen, der Mann trägt einfach nur gerne bunte Kleidung” nehme ich fast gar nicht mehr wahr, weil ich damit beschäftigt bin, mir zu wünschen, dass ihm seine Stiefschwester Chantülle in die Eier tritt. Mit erhobener Happy Meal-Tüte. Und hart.</p></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Lila-Grün-Blau-Silber</span></p>
<p>Zugegeben: Lila Samt-Sakko, grüngelber Schal, blaue Hose, silberne Sneakers. An diesem Tag holte ich alles aus meiner Kleiderschrank-Farbpalette raus, was ging. Versteht mich nicht falsch. Ich bin weder in einer Neon-Nylon-Leggings-Selbsthilfegruppe, noch habe ich einen mysteriösen Nebenjob in einem Farbfetisch-Stripclub. Ich liebe Schwarz-Weiß-Grau. Aber manchmal muss es mehr sein. Und manchmal reicht zu viel gerade so.</p>
<p>Als männlicher Durchschnitts-Modekonsument ist es gar nicht so leicht, vom normalen Farbspektrum abzuweichen. Oder, um es anders zu sagen: Zwischentöne sind selten. Blau geht. Rot geht. Grün geht. Dann wird es schon verdammt dünn im Männermode-Malkasten. Ausreißer? Praktisch nicht vorhanden. </p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Homers Schminkgewehr</span></p>
<p>Die abgefreakten Teile werden versteckt und landen in der Stangenware-Recycling-Abteilung, wo sie für den Überzug irgendwelcher monströser Frauen-Treter zweitverwertet werden. Anders kann ich mir diesen Zustand nicht erklären. Deswegen ist es ein Event, wenn Kanye mit &#8216;ner Leo-Klamotte bei Vivienne Westwood aufkreuzt.</p>
<p>Dabei wissen die großen Player im Modebizz doch eigentlich, wie es geht. Man könnte meinen, Homer Simpson hätte den Elite-Schneidern dieser Welt sein Schminkgewehr geliehen &#8211; und die feuern jetzt aus allen Rohren auf ihre Kollektionen. Das Motto heißt Neon Lights. Oder Jewel Tones. Und Katy Perry darf auf dem <a href="http://berlinessa.squarespace.com/berlinessa-in-new-york/2011/3/4/in-den-farbkasten-gefallen-guccis-jewel-tones.html" target="_blank">April-Cover</a> der ELLE zeigen, was das heißt. Die Farb-Kombi knallt. Und ist überragend. Aber mal wieder vor allem für Frauen gedacht. Fuck off!</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">BILD: <a href="http://www.flickr.com/photos/twicepix/3233473587/sizes/o/in/photostream/"  target="_blank">twicepix</a></span></p>
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		<title>Die Jeans deiner Ex-Freundin</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 05:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich darüber nachdenke, was meine Ex-Freunde gemeinsam hatten, fällt mir eigentlich nur eins ein: Sie entschuldigten ihre Abneigung gegenüber Skinny Jeans mit ihrem riesigen Gemächt <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/03/09/die-jeans-deiner-ex-freundin/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-skinny-bild.jpg"></p>
<p><br clear="all" /></p>
<p>Wenn ich darüber nachdenke, was meine Ex-Freunde gemeinsam hatten, fällt mir eigentlich nur eins ein: Sie entschuldigten ihre Abneigung gegenüber Skinny Jeans mit ihrem riesigen Gemächt. Sorry, Baby, ich würde ja gerne, aber willst du wirklich, dass ich meinen monströsen Penis totquetsche? Dass ich genau über die (oh so heftigen) Ausmaße der Geschlechtsteile Bescheid wusste, galt nie. Strange but true.</p>
<p>Dabei sind enganliegende Männer-Hosenbeine der Inbegriff des Sexappeals. Vielleicht liegt das an diesen umwerfend gutaussehenden &#8220;The&#8221;-Bands. Oder an den Herren Jagger und Richards. Spätestens seit der &#8220;Sticky Fingers&#8221;-LP dürfen wir die Rolling Stones ohne schlechtes Gewissen als Paten der Penis-Pelle bezeichnen. Ich huldige allen mutigen Menschen, die sich mit der Denim-Buxe in die nächstbeste Badewanne fallen ließen, um die perfekte Passform zu erhalten. Und jedem, der dabei hilft, sie bis heute zu bewahren.</p>
<p>Warum lässt mich die Baggyhose völlig kalt, während ich bei der Skinny-Variante sofort zu sabbern beginne? Liegt es am Genitalien-Umriss? Der Bewegungsunfähigkeit des Trägers, weil er so nicht ganz so schnell weglaufen kann? Seht ihr das genauso?</p>
<p>Vielleicht freue ich mich auch einfach nur darüber, dass die bescheuerte Mädchen laufen am liebsten im Kleiderschrankinhalt ihres Mackers rum-Sache mal nicht stimmt. Die Herrschaften von Levi&#8217;s treten dem Boyfriend-Style charmant in den Arsch und vertreiben ihr knatschenges Hosen-Modell seit Februar grinsend als <a href="http://us.levi.com/product/index.jsp?productId=10911925" target="_blank">Ex-Girlfriend Jeans</a>.</p>
<p>Damit wird dem Mädchen mit den besten Maßen der Welt Tribut gezollt (denn mal ehrlich, wer hat wirklich die Hosengröße eines megadünnen Skinnyhosen-Quotenmackers?). Die Megan Fox der Jeansgrößen, die dem Typen wunderschön, immer gekämmt, vanilleduftend, nippelzeigend plus textmarkernd lernend den Kopf verdrehte &#8211; und auch noch den perfekten Arsch hatte. Was dem spargeligen Indiejungen am Ende blieb? Ihre Hose. Und in der darf er jetzt gerne zu mir kommen. Mein Arsch ist nämlich auch ganz okay. </p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/restlessglobetrotter/3017302460/"  target="_blank">Jason Rogers</a></span></p>
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		<title>Die Looks aus &#8220;Born This Way&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 06:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Jahrhundert-Clip von Fräulein GaGa beginnt natürlich nicht mit schnödem Sound. Wo kämen wir denn da hin. Wir gucken den minutenlangen Laber-Vorspann und das ist okay. Den Song <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/03/01/lady-gaga-born-this-way-video-fashion/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-image:url(http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-gagafashion-back.jpg); width:950px; height:854px; padding-left:0px; padding-top:0px;"></center></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">0:21: Die Accessoires</span></p>
<p>Ein Jahrhundert-Clip von Fräulein GaGa beginnt natürlich nicht mit schnödem Sound. Wo kämen wir denn da hin. Wir gucken den minutenlangen Laber-Vorspann und das ist okay. Den Song kriegen wir sowieso noch bis zum Anschlag ins Trommelfell geschoben. Also Augen auf und durch, denn die Video-Klamotten der durchgeknallten Nachwuchs-Madonna sind mindestens so hart wie die Höhen des Tracks. Und weil der fabulöse Nicola Formichetti gestern brav die Fashion-Credits <a href="http://nicolaformichetti.blogspot.com/" target="_blank">gebloggt</a> hat, wissen wir jetzt auch, wer für das Zeug verantwortlich ist. </p>
<p>Beginnen wir bei Minute Null (okay, okay bei 0:21) und der Amidala auf Acid-Kombi (ja, die Zacken im Weltraum und so). Alexis Bittar ist ein New Yorker Schmuckdesigner, der alle Stücke in liebevoller Handarbeit fertigt und Frau GaGa den Kopfschmuck aufgesetzt hat. Seine Kollegin Pamela Love (ebenfalls im Big Apple zu Hause) durfte sich an den dreieckigen &#8220;Alle Hipster werden feucht&#8221;-Ohrringen versuchen. Das Diamanten-Halsdings stammt von Erickson Beamon &#8211; und, ja. Die Herrschaften machen auch Kronleuchter. Glauben wir dem Internet auf&#8217;s Wort!</p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">01:39: Die Spinnenzackenmonsterhacken</span></p>
<p>Dass Formichettis Haus- und Hof-Marke nicht fehlen wird, war klar: Schließlich ist GaGas Lieblingskleiderschrankbestücker im letzten Jahr zum Kreativ-Chef von Mugler ernannt worden. Wenn ihr ganz genau auf die Spinnenzackenmonsterhacken bei 01:39 achtet, werdet ihr Lady GaGas heißgeliebte Megatreter entdecken und &#8211; wer hätte das gedacht &#8211; die fancy Anzüge in den Gruselkopf-Szenen stammen auch aus dem Mugler-Sortiment.</p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">02:37: Der BH und die Hauptstoffstücke</span></p>
<p>Seit gestern sind die Victorias Secret-Grazien Geschichte. Ich weiß ja nicht, ob ein Herr Fitnesstrainer oder doch der berüchtigte Herr Photoshop am Werk war, aber: Die Bauchmuskeln! Wenn ihr mich damit ausstattet, werde ich auch in Unterwäsche rumlaufen. Versprochen. Wo waren wir? Ah ja: Für Frau GaGas BH ist das Luxusleder-Lingerie-Brand OMD verantwortlich. Das Höschen gehört quasi zu Taylor Momsens Grundausstattung: Stephanie Paterek von New York City Sex Trash ist die Lieblingsdesignerin des &#8220;Gossip Girl&#8221;-Blondies und durfte jetzt bei &#8220;Born This Way&#8221; ran. Wenn wir es nicht besser wüssten, würden wir übrigens schwören, dass Lady GaGa in den Tanzszenen Adiletten trägt. Aber gut. Den Rest der Klamotteninfos findet ihr <a href="http://nicolaformichetti.blogspot.com/2011/02/lady-gaga-born-this-way-fashion-credits.html" target="_blank">hier</a> bei Herrn Formichetti.</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">BILD STARTSEITE: <a href="http://www.flickr.com/photos/23726563@N05/5279572757/sizes/l/in/photostream/"  target="_blank">PARTYMAN04</a> / VIDEO VIA <a href="http://perezhilton.com/2011-02-28-lady-gaga-born-this-way-official-music-video-premiere-debut"  target="_blank">PEREZ HILTON</a></span></p>
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		<title>Das neue Schwarz</title>
		<link>http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/22/das-neue-schwarz-trend-lwd/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 10:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[styles]]></category>
		<category><![CDATA[kleid]]></category>
		<category><![CDATA[trend]]></category>
		<category><![CDATA[weiß]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bringt uns die Süßwaren-Industrie dazu, den ewig gleichen Riegel doch mal wieder auf's Kassenband zu knallen? Sie produzieren ihn mit heller Schoki. Und schreiben <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/22/das-neue-schwarz-trend-lwd/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sdbr/5419492923/" title="Wie schlimm sind weiße Klamotten wirklich?"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5135/5419492923_980df3468a_o.jpg" width="950" height="450" alt="sdbr-white-bild" /></a>&nbsp;</p>
<div style="width:950px;">Wie bringt uns die Süßwaren-Industrie dazu, den ewig gleichen Riegel doch mal wieder auf&#8217;s Kassenband zu knallen? Sie produzieren ihn mit heller Schoki. Und schreiben irgendwas mit limitiert (oder Limette) auf die Packung. Die Modemacher staunen, nicken, lernen und verkünden zur alljährlichen Kleidchenfrage: Weiß ist das neue Schwarz. Mal wieder. Und wisst ihr was? Das sage ich schon immer. </div>
<p><br clear="all" /></p>
<p>Das kleine Weiße ist kein Trend, sondern ein Werkzeug. Dass jetzt Spitze und Stickereien dazugehören, ist, als würde man den Akkuschrauber mit ein paar Phaser-Funktionen aufpimpen. Denn machen wir uns nichts vor: Süße Kleider in unbefleckten Unschuldstönen tragen wir nie ohne Hintergedanken. </p>
<p>Im Zweifelsfall kompensieren wir damit ein Leben lang, dass wir unsere Jungfräulichkeit in der siebten Klasse in einer dieser Adidas-Knopfhosen unter einem geklauten Baustellenschild verloren haben (das ist natürlich nur ein Gerücht). Aber eigentlich geht es um mehr. Das gute Stück wird strategisch eingesetzt. Mit Dutt und Tüchlein, um in der mündlichen Prüfung zu zeigen, dass man eine Schulmädchenstreberbewertung verdient hat, verdammt. Mit kaputter Strumpfhose, weil das so schön verrucht an Courtney Loves präoperatives Zeitalter erinnert (und mehrere Kurt Cobains anziehen soll). Oder mit Thermostrapse, um der Welt bei minus drei Grad zu zeigen, dass in unserem Universum jetzt gefälligst Sommer ist.</p>
<p>Das alles können wir gepflegt streichen. Spätestens, wenn H&#038;M die Läden mit <a href="http://models.com/work/hm-hm-conscious-collection-ss-11" target="_blank">diesem Zeugs hier</a> behängt, wird auch der letzte Wollpullifanatiker verträumte Hängerchen tragen und der Subtext des LWDs verloren gehen. Was bleibt? Wir könnten Leuten in der Bahn &#8220;Du bist keine Prinzessin, du bist einfach nur ein in Leinen gehüllter Wal&#8221; zurufen und erstaunt feststellen, dass wir für die Tagesdosis Modeblogger-Elfenstil kein Internet mehr brauchen. Das ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber hey, es hätte schlimmer kommen können. Wie bei den Herren der Schöpfung. Wenn der Schwede Recht hat, werden die uns bald scharenweise in weißen Anzügen über den Weg laufen. Dumm nur, dass sowas ausschließlich folgenden Penisbesitzern steht: Justin Bieber, Sonny Crockett und dem handelsüblichen Zuhälterklischeemacker. Sucht euch Einen aus!</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="hhttp://www.flickr.com/photos/juliannehide/2039788853/sizes/l/in/photostream/"  target="_blank">Yuliya Libkina</a></span></p>
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		<title>Erklär mir deinen Style</title>
		<link>http://sexdrugsblognroll.com/2011/01/24/erklaer-mir-deinen-style/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 12:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[styles]]></category>
		<category><![CDATA[bread and butter]]></category>
		<category><![CDATA[klamotten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in der letzten Woche mit gefühlt siebentausend-dreihunderteinundzwanzig Menschen gesprochen. Und behaupte mal, dass jeder Einzelne Wert auf seinen Style legt. Rote Undercuts, tätowierte <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/01/24/erklaer-mir-deinen-style/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sdbr/5384338588/" title="Erklär mir deinen Style"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5218/5384338588_b72baa8736_o.jpg" width="950" height="509" alt="sdbr-style-bild" /></a>&nbsp;</p>
<p>Ich habe in der letzten Woche mit gefühlt siebentausenddreihunderteinundzwanzig Menschen <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/01/20/brot-und-butter/">gesprochen</a>. Und behaupte mal, dass jeder Einzelne Wert auf seinen Style legt. Rote Undercuts, tätowierte Mädchenarme, große Brillen, japanische Fächer, bunte Strumpfhosen, zuckersüße Blümchenkleidchen, abgeschnittene Shorts, Designerstücke von 1983, zur Jacke umfunktionierte Regensäcke. Die Bread &#038; Butter ist ein Haifischbecken, in dem jede einzelne Klamotte die Zähne fletscht und ihren Träger zur bestgekleideten Person der Berliner Messe machen will. Doch was macht wirklich guten Style aus?</p>
<p>Keine Ahnung. Schließlich wissen wir nicht, ob die Hipster-, Vintage- und Schicki-Klamottenmasche der Besucher zu Hause noch genauso zelebriert wird. Nehmen wir zum Beispiel mich. Wenn ich in Blümchenkleid und Ankle Boots über den Campus hüpfe, fragen sich die Leute entgeistert guckend, ob Aliens ihre Invasion tatsächlich so niedlich durchziehen wollen. Stehe ich so an einer Mannheimer Hauptverkehrsstraße, wird &#8220;Wie viel?&#8221;-mäßig gehupt. Wenn ich dasselbe auf der Bread &#038; Butter trage, kommt kein Mensch darauf, mich zu beachten. Weil jedes dritte Mädchen so aussieht. Aus oh so individuell wird Mainstream. </p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Jogginghosen, Jutebeutel, Jabba The Hutt</span></p>
<p>Warum trage ich eigentlich gerne Kleidchen und überhaupt nie Hosen? Liegt es am (durch Modeblog-Konsum verursachten) Elfensyndrom &#8211; oder vielleicht doch eher an der Tatsache, dass mein Arsch in einer Jeans mit dem von Jabba The Hutt konkurrieren könnte? Genieße ich einfach nur mein Rampensau-Dasein in einer Stadt, in der die Jogginghose der Jutebeutel ist? Und würde ich gerne dasselbe tragen, wenn es hier täglich nur so von Blümchenkleid-Klonen wimmeln würde?</p>
<p>Ein gutes Outfit ist stoffgewordenes Aufmerksamkeitshecheln. In dem Moment, in dem wir beschließen, dass wir bitte nicht so aussehen wollen wie alle anderen, kalkulieren wir mit dem Mittelpunkt. Hoffen darauf. Heimlich. Dass es uns vor Ort dann unglaublich nervt, bespannt oder behupt zu werden, ist pures Understatement. Schließlich kriegen wir das, was wir wollten. Oder waren wir doch zu heftig unterwegs? Zu gewagt für das, was wir als <i>unseren Style</i> bezeichnen würden?</p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Britneys Naturhaare von 2007</span></p>
<p>Das Geheimnis ist die Haltung. <a href="http://fashionaire.de/blog" target="_blank">Wir</a> interviewten in der letzten Woche nicht etwa Menschen, die durchgeknallt durch die Messehallen rannten und nebenbei ihr (aus Britney Spears&#8217; Naturhaaren von 2007 gefertigtes) Vintage-Cape glattstrichen. Sondern die, die gerade echt Wichtigeres zu tun hatten. Und ihre Fächer und Kartoffelsäcke mit einer Selbstverständlichkeit ausführten, die ohne jeden Zweifel zeigte, dass das ihr Ding ist. </p>
<p>Ein Klamottenstück einfach nur durch diese &#8220;Widerstand ist zwecklos&#8221;-Einstellung zu seinem Eigenen machen &#8211; ist es das, was die Gutgestylten von allen anderen abhebt?</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bilder: Rainer / <a href="http://www.7daysisaweekend.com"  target="_blank">7daysisaweekend</a></span></p>
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		<title>Stangenware</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 20:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[shemonster]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Beamer summt, das Getier in den Dreads meines Sitznachbarns tanzt dazu rhythmisch seinen Lexikon-Namen. Und dann ist da ja noch meine Lieblingsunifreundin. Die grundsätzlich fünf Minuten <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/01/12/stangenware/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/36654380@N05/5329389222/" title="Stangenware"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5004/5329389222_2587e34741_b.jpg" width="950" height="609" alt="Stangenware" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/36654380@N05/5329391058/" title="Stangenware"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5004/5329391058_b87c4b6064_b.jpg" width="950" height="609" alt="Stangenware" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/36654380@N05/5329389876/" title="Stangenware"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5124/5329389876_7e12acb1e3_b.jpg" width="950" height="609" alt="Stangenware" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/36654380@N05/5329390398/" title="Stangenware"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5244/5329390398_f99dc31ba5_b.jpg" width="950" height="609" alt="Stangenware" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/36654380@N05/5328781345/" title="Stangenware"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5010/5328781345_2e5fbf2d58_b.jpg" width="950" height="575" alt="Stangenware" /></a></p>
<div style="width: 950px;">Der Beamer summt, das Getier in den Dreads meines Sitznachbarns tanzt dazu rhythmisch seinen Lexikon-Namen. Und dann ist da ja noch meine Lieblingsunifreundin. Die grundsätzlich fünf Minuten nach mir in den Seminarraum springt und mich staunen lässt. Aus Mädchengründen.</p>
<p>Das reicht euch nicht? Okay: Einmal ist es eine atemberaubende Ledertasche. Dann wieder ihr Pulli, der alle anderen Oberteile dazu bringt, sich kollektiv am Kleiderbügel aufzuschlitzen. Oder eine Strumpfhose, für die ich töten würde. Jeden Einzelnen von euch. Mädchendinge. Sage ich doch. Ich schnappe zwischen zwei Schlucken Kaffee hysterisch nach Luft und quetsche ein &#8220;Woher hast du das? Ist das neu? Kann ich auch?&#8221; raus. Dass die obligatorische &#8220;Was? Ach nee, das ist uralt, ich müsste meine normalen Sachen nur mal wieder waschen&#8221;-Antwortsache nicht so wirklich befriedigend ist, könnt ihr euch denken. Es ist unmöglich, aber: Alle wundervollen Stoffstücke, die sie trägt, hat sie irgendwie vor 101 Jahren bei H&#038;M gekauft, vom Dachboden ihrer Oma gefischt oder ganz unten aus dem Kleidschrank gezogen.</p>
<p>Ich befummle das Ende ihres Pulliärmels und bin sauneidisch. Als wir alle eine pinke G-Shock und Adidas Superstars tragen mussten, war ich stiltechnisch noch ganz gut dabei, ja. Dann beschloss ich, mir die Haare zu färben und in die Welt der Löcher und Fetzen einzutauchen. Was so viel heißt wie: Ein paar Chucks wurde bis zum vollständigen Schuhtod getragen. Jeans und dieser 19-Euro-Kapuzenpulli durften erst kurz vor der atomaren Auflösung erneuert werden. Das zog ich seltsamerweise jahrelang durch. Überquellende Kleiderschränke? Hamsterkäufe? Billig-Schmuck? Eine Basis-Garderobe? Dinge, die in meiner Welt nicht vorkamen. Gut, irgendwann zog ich tatsächlich eine Wohnung, die sich neben einer Schwedenfiliale befand, erfuhr von der Existenz von Asos und deckte mich ein. Mit Dingen, die jetzt verwaschen sind, oder okay oder ungebraucht, weil einfach doch nicht so knorke. Und dann kauft man sich eben Neue. Monat für Monat. Diese ziellose Einkaufs-Sache ist wie eine Kaffeepadmaschine. Der richtige Koffeinkick fehlt, doch die vielen portionierten 20-Euro-Dosen lenken prima von dieser Tatsache ab. </p>
<p>Immerhin fühlt man sich ein bisschen individuell. Bis Shaneeza-Jaqueline, 13 Jahre alt, in die Bahn steigt und dasselbe 4,95-Kleid ausführt. Ich versinke im Sitz und widme mich der morgendlichen Modeblog-Lektüre. Wo im besten Fall genau dieses 4,95-Kleid romantisch mit einem Strauß Ballons in Szene gesetzt wird. Ach nö. Aber lerne ich was daraus? Nicht wirklich. Also stehe ich mal wieder vor den Pünktchenstrumpfhosen und frage mich sowas wie: Kann ich ein anderer Kaufmensch sein? Schöner, besser, individueller? Nein. Ich hasse kleine Läden mit Penetrationsverkäufern und bezeichne die Hölle allgemein als Flohmarkt, auf dem ich mich im Morgengrauen mit zehn Ladies um die letzte Tasche aus den Seventies kloppen muss. Wenn man weitgehend stillos durch die Läden streift und hofft, am Ende irgendwie wie eine halbwegs okaye Mischung aus Avril Lavigne, <strike>Charlie Harper</strike> und den Olsen Twins rauszukommen, fehlt der Antrieb. Shopping-Koffein, wo bist du? </p>
<p>Ich fahnde nicht nach Stücken, ich brauche Inspiration. Formschön aufgereiht und präsentiert, bitteschön. Second Hand wäre ein Ding, klar, aber das heißt ja Vintage und kostet ein Vermögen, weil der Achselschweiß eines Achtzigergeschöpfs darin klebt. Wir könnten uns also eigentlich gleich verzweifelt an dem 4,95-Ding erhängen. Wären da nicht so liebe Menschen wie der Herr Berni. Er bekommt für Kult-Sneakers so viel wie andere Leute für Facebook-Aktien &#8211; und hat trotzdem genug Zeit, wundervolle Klamotten aus vergangenen Dekaden zu verkaufen. Zu schwedischen Preisen. In einem Laden. In Mannheim. Der <a href="http://www.facebook.com/pages/Shemonster-Vintage/106835379358748" target="_blank">Shemonster</a> heißt und aussieht, als hätte man ein alterndes Supermodel mit einem 5 Kilo-Nutellaglas weggesperrt und ihren begehbaren Kleiderschrank gestürmt. Oder warum sollte ich auf der Abbildung da oben sonst so bescheuert grinsen? Miu Miu-Treter stehen neben feinsten Kleidchen, Paillettenshirts, Flanellhemden und Schmuck. Ordentlich sortiert. Mit Geschichte. Ohne Ramschtisch. Wird das die nächste Evolutionsstufe meines Einkaufsverhaltens?</div>
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		<title>Eine bessere Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 18:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Woll</dc:creator>
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		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[verpackung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war gerade im Supermarkt und muss jetzt dringend über Geld reden. Mit euch. Was würdet ihr tun, wenn ihr so richtig viel davon hättet? Haus, Auto, Yacht? 'N eigenes Casino mit Black Jack und <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2010/12/23/eine-bessere-welt/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/topgold/4195940/sizes/z/in/photostream/" title="Verpackungsfail"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5241/5285540058_a91fe4f2c5_o.jpg" width="950" height="350" alt="sdbr-verpackung-bild" /></a><br />
<br/>&nbsp;</p>
<p>Ich war gerade im Supermarkt und muss jetzt dringend über Geld reden. Mit euch. Was würdet ihr tun, wenn ihr so richtig viel davon hättet? Haus, Auto, Yacht? &#8216;N eigenes Casino mit Black Jack und Nutten? Taylor Momsen dazu bringen, in eurem Ankleidezimmer zu hausen und eure Boxershorts zu sortieren? Immer, wenn ich vor dem Kühlregal stehe, wird mir bewusst, dass ich einen Traum habe. Einen Plan, den ich damit sofort umsetzen würde. Ach was, eine Vision. Nein! Noch besser: Eine Mission! Ich würde eine Firma für Produktdesign gründen. Weil ich die Welt verbessern muss. Dringend!</p>
<p>Ich reiße 500 Gramm-Chipstüten auf, deren Inhalt am nächsten Tag so schmeckt wie Chers Hautlappen, weil die Teile nicht wiederverschließbar sind. Ich kotze, wenn ich Dinge, die ich gerade erworben habe, nicht sofort aufmachen kann. Ich meine, welcher Vollidiot kommt auf die Idee, Dinge in Plastik einzuschweißen? Ohne Öffnungslasche! Irgendwann werde ich die Verantwortlichen mit hundert original verpackten Playstation-Spielen in einen Käfig sperren und schadenfroh verfolgen, wie sie mit Fingernägel und Zähnen versuchen, das Zeug aufzufummeln.</p>
<p>Ich liebe gute Verpackungen. Nicht nur optisch. Sie müssen funktionieren. Das gilt für alle Bereiche des Lebens. Ich zahle dafür auch gerne mehr. Kluge Köpfe haben irgendwann mal bemerkt, dass wir sogar bereit sind, Unmengen an Euros rauszuwerfen, wenn ein Gebrauchsgegenstand gut aussieht. Und Millionen verdient. Wir sehen über die technischen Mängel eines Produkts hinweg, weil es gut verpackt ist. Siehe iPhone. Selbst Glasreiniger oder Nutella könnten zum Hipster-Accessoire werden, wenn man das mit dem Minimalismus ernsthaft durchziehen würde. Glaubt mir oder <a href="http://www.a2591.com/2010/12/minimalist-effect-in-maximalist-market.html" target="_blank">guckt hier</a>. Butter kann mehr, wenn man die Umhüllung links liegen lässt und sie stattdessen im praktischen Schälchen kauft. Oder wiederverschließbarer Käse. Oder Milch.</p>
<p>Ich würde fett und zufrieden in meinem ergonomisch geformten Produktdesign-CEO-Sessel fläzen und mich &#8220;Yes, we can&#8221;-brüllend damit beschäftigen. Den ganzen Tag. Wirklich. So lange es Dinge gibt, die man besser umhüllen kann. Weil dann einfach mehr daraus wird. Das gilt für grobe Mettwurst genauso wie für Menschen. Brüste. Nur nicht für Weihnachtsgeschenke. Die sind nämlich Arschlöcher. Aber das hatten wir <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2010/12/17/schenken-ist-ein-arschloch/">schon mal</a>.</p>
<p><br/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/topgold/4195940/sizes/z/in/photostream/" target="_blank"> Topgold</a> /  <a href="http://www.flickr.com/photos/slava/2636582656/sizes/o/in/photostream/" target="_blank"> slava</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC</a></span></p>
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		<title>Mach&#8217;s dir selbst</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 22:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[diy]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Blogosphäre ist der Penis des Internets: Das beste Stück, mit dem wir alle irgendwie rumspielen wollen. Und das ist großartig. Wir müssen uns nicht mehr bescheuert vorkommen, wenn wir im strangen <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2010/12/08/machs-dir-selbst-wenn-diy-zum-business-wird">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm6.static.flickr.com/5207/5245494606_54828493a1_b.jpg" alt="sexdrugsblognroll.com diy fashion" title="Mach's dir selbst">&nbsp;</p>
<p>Die Blogosphäre ist der Penis des Internets: Das beste Stück, mit dem wir alle irgendwie rumspielen wollen. Und das ist großartig. Wir müssen uns nicht mehr bescheuert vorkommen, wenn wir im strangen Outfit einen Park-Mülleimer als Kamera-Stativ benutzen, weil jeder weiß, dass wir die nächste Tavi werden könnten. Wir freuen uns, dass alle diesen seltsamen Katzen-Fetisch haben. Nerden ist cool und die strickende Kommilitonin aus der Vorlesung die Trendsetterin von morgen. Oder heute?</p>
<p>Das Selbermachen im Selbstmachmedium wird erwachsen: <a href="http://blog.y-style.de/Jasmins_Style-Blog.php?bPermalink=category/diy/" target="_blank">Jasmin</a> verwandelt alte Schühchen in Miu Miu-Lookalikes, <a href="http://www.lesmads.de/blogs/katja/" target="_blank">Katjusha</a> hat die wohl beneidenswerteste handgemachte Accessoire-Sammlung, die ich kenne. Die Chancen für den eigenen kleinen Online-Shop, den die Berlinerin angekündigt hat, stehen also nicht schlecht.</p>
<p>Dass der Lieblingszeitvertreib zum Brötchengeber wird, ist auf einmal keine Ausnahme mehr. Das erste deutsche DIY-Magazin &#8220;Cut&#8221; etabliert sich als Print-Adoptivschwester der Modeblogmädchen &#8211; und verwandelte die Handarbeitsecke der Macherinnen letztes Jahr in einen Fulltime-Job. Während der Krise! Das moderne Gründermärchen der dreißigjährigen Müncherin Lucie wurde also nicht nur einmal durchgekaut. Kurzfassung: Die Grafikerin besucht einen trendigen Nähkurs, verknallt sich in Nadel und Faden &#8211; und hat einfach keinen Bock mehr, stundenlang im Netz nach neuen Schnittmustern zu suchen. Was macht eine eingeschworene DIY-Anhängerin, wenn nicht mal der internationale Zeitschriftmarkt was Ordentliches zu bieten hat? Richtig! Sie schnappt sich ein paar ultramotivierte Ladies und bringt das Heft einfach mal selbst auf den Markt. </p>
<p>Unserer Lieblingsblog-Madame <a href="http://berlinessa-in-new-york.com" target="_blank">Katja</a> ging es im fernen Williamsburg nicht anders. Sie wurde gleich zweimal Patentante. Die erste Fashion-Mission für Klein-Molly und Eleanor klappte aber nicht wirklich: &#8220;Wie soll ich bitte was Tolles finden, das alles mitmacht? Ein Teil, dem es nichts ausmacht, dass die Kleinen sich bekotzen, bekleckern und verboten schnell wachsen?&#8221; Irgendwann gab sie auf und griff selbst zu Schere, Filz und Leder. Ihre wunderhübsch-handgemachten <a href="http://babysnappy.com/" target="_blank">Baby-Accessoires</a> können per Druckknopf an die passenden Shirts geklippst werden. Die guten Stücke sind unempfindlich und wachsen mit, weil sie vom Mützchen über den Body zum Oberteil wandern. Klingt nach einem stoffgewordenen Mama-Traum? Yes. Und gestern gab&#8217;s den allerersten Einblick in die Verkaufs-Kollektion. Frau Berlinessa ist jetzt Business-DIY-Lady und sorgt auf <a href="http://babysnappy.com/" target="_blank">BABYSNAPPY.com</a> (BETA) dafür, dass der Nachwuchs der Internet-Generation bestens gekleidet ist.</p>
<p>Ich bin superstolz! Und sauneidisch auf ihr geschicktes Händchen. Gebt mir eine Nähmaschine &#8211; ich verspreche, dass ich es schaffe, mich an einem Nachmittag versehentlich zu töten. Bevor ich meine Finger mit Sekundenkleber-Experimenten gefährde, wühle ich mich lieber durch die Mini-Shops bei Etsy und Konsorten. Handgemachtes ist das neue Mainstream-Lieblingsding. Entsteht da klammheimlich die Designer-Szene von morgen? Habt ihr empfehlenswerte Favoriten? Oder nervt die Kommerzialisierung des DIY-Kults, weil auf einmal jeder glaubt, die nächste Vivienne Westwood zu werden?</p>
<p><br/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;"><strong>Bild:</strong> <a href="http://www.flickr.com/photos/julietbanana/3898786979/sizes/l/in/photostream/" target="_blank">Lorena Cupcake</a></span></p>
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		<title>Die Klötenpelle</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 05:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[styles]]></category>
		<category><![CDATA[long johns]]></category>
		<category><![CDATA[unterwäsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht die sexdrugsblognroll-Kommune, wenn sie feststellt, dass die neue Wohnung einen Raum zu viel hat? Ganz klar: Sich über ein Ankleidezimmer freuen. <strike>Gäste? Vergesst es. Fressen nur den </strike><a href="http://sexdrugsblognroll.com/2010/12/07/winter-trend-long-johns-die-kloetenpelle">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm6.static.flickr.com/5288/5240392380_7e473ebef9_b.jpg" alt="sexdrugsblognroll.com long johns winter" title="Winter-Trend Long Johns: Die Klötenpelle">&nbsp;</p>
<p>Was macht die sexdrugsblognroll-Kommune, wenn sie feststellt, dass die neue Wohnung einen Raum zu viel hat? Ganz klar: Sich über ein Ankleidezimmer freuen. <strike>Gäste? Vergesst es. Fressen nur den Kühlschrank leer und machen Dreck</strike>. So zumindest der Plan. </p>
<p>Zwei Jahre und unzählige TK Maxx-Streifzüge später (wer hat eigentlich befohlen, den Laden direkt in unserer Straße anzusiedeln?) könnte das Ding auch als Ersatzfiliale durchgehen. Inklusive Ramschtisch. Auf den wir Klamotten befördern, die wir nicht mal anziehen würden, wenn wir nackt aufwachen und das Haus in den nächsten sieben Sekunden verlassen müssten. Egal, ob Brandkatastrophe, Chill-Abend oder Postbotenbesuch: Wir tragen sie nie. Außer, wenn gerade alles Andere gewaschen werden muss. Wie immer.</p>
<p>Ich stehe also halbnackt vor dem Klamottenberg. Fünf Minuten. Wühle nach einem brauchbaren Beinkleid. Drei Minuten. Greife mir das erste strumpfhosenartige Gebilde. Zwei Minuten. Knalle mich umständlich hinein und verurteile mich für den Kauf einer beigen Rib-Leggings. Eine Minute. Stelle fest, dass das Ding keine Leggings und nicht mal ansatzweise ein Mädchenkleidungsstück ist. Schock. Bahn verpasst. Und überhaupt: Was soll das Stoffkonstrukt denn bitte dann darstellen? Die Erkenntnis trifft mich härter als ein Song von Justin Bieber. Wir sprechen hier von handelsüblichen Long Johns. Dem Normalovolk auch als lange Unterhosen bekannt. Lange Unterhosen!</p>
<p>&#8220;Glaubst du wirklich, dass du mit den Dingern in den Unter-15-Grad-Monaten eine realistische Chance auf Beischlaf haben wirst?&#8221;, stelle ich meinen geschätzten Kollegen und Wohnungsgenossen Herrn M (aufgrund mangelnder Alternativen als Besitzer identifiziert) zur Rede. Der grinst.</p>
<p>&#8220;Die sind für&#8217;s Snowboarden!&#8221;, erklärt er, halb belustigt, halb empört und bewirft mich rächerisch mit Wasabinüssen. Ich weiche elegant aus. Und glaube ihm kein Wort. Schließlich hat sogar American Apparel ein paar Versionen der verlängerten Unterhosen im Sortiment. Um den frostbällchengeplagten Hipstern auch im Winter Feuer unterm Arsch zu machen. Vermutlich. John F. Kennedy sollen die Dinger außerdem geholfen haben, jackenfrei, jugendlich und superstark aufzutreten. So sehr, dass einige seiner persönlichen Exemplare später für einen vierstelligen Betrag versteigert wurden. Ähem.</p>
<p>Doch, liebe Ladies, was sagen wir, wenn wir auf einmal nicht mehr allein in Leggings auf der Couch rumgammeln? Wenn sich der potentielle Sex-Partner beim Synchronkleiderablegen auch drunter als Ganzkörperstoffliebhaber entpuppt? Trösten uns Designer-Empfehlungen und ein US-Präsi-Mythos darüber hinweg, dass Feinripp auf einmal den gesamten Männerkörper assimiliert hat? Und, liebe Macker, jetzt mal Klartext: Tragt ihr sowas wirklich?</p>
<p><span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;"><strong>Bild:</strong> <a href="http://www.flickr.com/photos/buffawhat/4216765634/sizes/l/in/photostream/" target="_blank">Buffawhat™</a></span></p>
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