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	<title>sexdrugsblognroll &#187; sounds</title>
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	<description>fetter ansatz. trockene spitzen.</description>
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		<title>Resturlaub</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 14:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Woll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sonne scheint uns aus dem Arsch. Wir reiben uns wohlig an den warmen Strahlen. Das ranzige Standard-Schnitzel wird zum hochwissenschaftlich durchgegrillten Batzen Liebesfleisch. Das Bier schmeckt besser. Die Aussichten auch. Endlich wieder anonyme Blickfreiheit durch verspiegelte Sonnenbrillen. Weniger ist mehr Spaß. Und das haufenweise. Wenn wir wüssten, warum, würden wir vielleicht sogar unsere Namen tanzen. Die Schattenseiten werden zum Hotspot. Balkonbesitzer zu Neidfiguren. Und jede Kackwiese zum kleinen Woodstock. Wenn wir wollen. Der Soundtrack weiß, wie es uns geht. <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/04/28/resturlaub/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-image:url(http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-johnsounds-back.jpg); width:950px; height:854px; padding-left:0px; padding-top:0px;"><center><object width="849" height="534"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8axc3rwEK-U?fs=1&#038;hl=de_DE&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8axc3rwEK-U?fs=1&#038;hl=de_DE&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="849" height="534" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></center></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p>Die Sonne scheint uns aus dem Arsch. Wir reiben uns wohlig an den warmen Strahlen. Das ranzige Standard-Schnitzel wird zum hochwissenschaftlich durchgegrillten Batzen Liebesfleisch. Das Bier schmeckt besser. Die Aussichten auch. Endlich wieder anonyme Blickfreiheit durch verspiegelte Sonnenbrillen. Weniger ist mehr Spaß. Und das haufenweise. Wenn wir wüssten, warum, würden wir vielleicht sogar unsere Namen tanzen. Die Schattenseiten werden zum Hotspot. Balkonbesitzer zu Neidfiguren. Und jede Kackwiese zum kleinen Woodstock. Wenn wir wollen. Der Soundtrack weiß, wie es uns geht. </p>
<p>Und irgendwann, nachts um halb 4, zwischen Dosenbier-Resten und warmen Wind, wird es Zeit, runterzukommen. Nur kurz. Ganz langsam und entspannt. Einen Augenblick die Aussicht genießen. </p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">BILD: <a href="http://www.flickr.com/photos/glamasonico/2490229575/sizes/l/in/photostream/"  target="_blank">Glamasonico</a></span></p>
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		<title>Die bessere Katy</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[sounds]]></category>
		<category><![CDATA[jessie j]]></category>
		<category><![CDATA[saturday night live]]></category>

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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn wir die Haare von Katy Perry, die Schuhe von Lady GaGa und den Make up-Vorrat einer Transe zusammenklatschen? Jessie J. Also hassen wir sie. Aus Konzeptbitch- <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/04/18/die-bessere-katy-jessie-j">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-jassie-bild.jpg"><br clear="all" /></p>
<div style="width: 950px;">Was passiert, wenn wir die Haare von Katy Perry, die Schuhe von Lady GaGa und den Make up-Vorrat einer Transe zusammenklatschen? Jessie J. Also hassen wir sie. Aus Konzeptbitchgründen. Wäre da nicht diese unglaubliche Stimme und ein <a href="http://www.rollingstone.com/culture/blogs/rolling-stone-video-blog/jessie-j-makes-her-big-american-debut-on-snl-20110314" target="_blank">SNL-Auftritt</a>, der unsere Artikel-Idee einmal quer durch den Raum kickte. Ich möchte mich ausziehen und an den Tönen reiben, die aus Jessie Js Mund kommen, ich möchte wieder in einer Radio-Morning Show arbeiten, wegen <a href="http://www.rollingstone.com/culture/blogs/rolling-stone-video-blog/jessie-j-makes-her-big-american-debut-on-snl-20110314" target="_blank">Price Tag</a>, um fünf Uhr morgens die Studioboxen aufdrehen, schmerzhaft laut, drei Kaffee exen, auf dem Mischpult rumrutschen und Cha-Ching-Cha-Ching gröhlen, genau so, wie es eigentlich nur mit Rihannas Umbrella-Ella-Ella-Eh-Eh funktioniert und dass ich die Letzte bin, die von Jessie Js Existenz erfährt, während sie das ganze Internet schon vor tausend Jahren <a href="http://vimeo.com/18729177" target="_blank">in der U-Bahn</a> singen hörte, ist tragisch, aber ich schweife ab. </div>
<p><br clear="all" /></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Goldglitzernde 20-Zentimeter-Absätze</span></p>
<p>Jessica Cornish wird vor dreiundzwanzig Jahren in Essex geboren. Kurz darauf legt ihr das Universum ein fettes Stück Musik-Feingefühl in die Wiege. Beste Voraussetzungen also, um irgendwann mit geradem Stirnpony, zarter Optik und hochnäsigem Akzent auf der Bühne zu stehen und &#8220;But I cahaaaan&#8217;t&#8221; zu piepsen. Aber warum auf Myspace-Mädchen machen, wenn man sich einen Bitch-Namen und eine Bling-Bling-Kette zulegen kann und auf goldglitzernden 20-Zentimeter-Keilabsätzen mal eben die Überreste des Nullerjahre-Sweetheart-Tums zermalmt? </p>
<p>&#8220;Stomp stomp I&#8217;ve arrived / Drop the beat, nasty face / Why ya lookin&#8217; at me?&#8221;, mault sie uns in der aktuellen Single-Auskopplung &#8220;Do It Like A Dude&#8221; entgegen, verzieht die stacheligen Lippen, gestikuliert pseudomäßig in Richtung Schritt, man weiß Bescheid. Den Song soll sie ursprünglich mal für Rihanna geschrieben haben. Aber selbst die hatte irgendwann Angst vor den Glitzerhooves. Vermuten wir. Bleibt nur noch die Frage, was das eigentlich soll. Hatte ein windiger Manager noch ein paar irre Ganzkörperumhüllungen und so viel Inspiration vom letzten Straßennutten-Beauty-Tutorial übrig, dass er daraus mal eben ein neues Popsternchen zimmerte?</p>
<p><br clear="all" />
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Justin, Miley, Dr. Luke</span></p>
<p>Nicht wirklich. Justintimberlakeiges Checkertum, ein chrisbrowniger HipHop-Soul-Hauch und mileycyrusmäßiger Bubblegum-Pop ist im Gesamtkonzept vorhanden &#8211; aber nur, weil Fräulein J die chartigen Celebrities höchstpersönlich mit handgeschriebenen Tracks versorgt haben will. Und das klingt gar nicht mal so unrealistisch: Nachdem sie sich mit gerade mal achtzehn Jahren von einem leichten Schlaganfall erholt hatte, jobbte Jessie bei Sony. Als Songwriterin. Parallel dazu packte sie sich KatyKeshaAvrilPinkBritney-Hitmacher Dr. Luke und schraubte mit ihm mal eben an ihrem Album-Debüt. Selbstgeschrieben. Fünf-Oktavig. Außerdem hasst sie Betrunkene und liebt Macker genauso wie Mädchen. </p>
<p>Jessie J ist mein weiblicher <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/03/25/granatenscharf/">Bruno Mars</a>. In groß. Mit ganz viel Farbe. Und Absätzen. Und Hoffnungsglitzern: So ganz nebenbei scheinen sich Singer-Songwriterinnen endlich wieder von zarten Selfmade-Gitarrenmädchen mit Laubwald-Knipse-Gesicht in goldkettenbehängte DIY-Sixpack-Bühnenknutscherinnen mit knallpinkem Lippenstift verwandeln. Die die Zähne fletschen &#8211; und trotzdem ganz lieblich &#8220;We just wanna make the world dance / forget about the price tag&#8221; trällern. Manchmal. Liebe Musikindustrie, wir sind begeistert. Und jetzt klickt ihr <a href="http://www.rollingstone.com/culture/blogs/rolling-stone-video-blog/jessie-j-makes-her-big-american-debut-on-snl-20110314" target="_blank">hier</a>, um euch Jessie Js exorbitante Saturday Night Live-Performance anzugucken. Danach kommt ihr zurück und stimmt mir zu. Los!</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">BILD: <a href="http://www.flickr.com/photos/lancashirecc/5342323249/sizes/l/in/photostream/"  target="_blank">Lancashire County Council</a></span></p>
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		<title>Alle lieben Katy</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 01:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Woll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Katy und ich? Taugt. Das wusste ich auch ohne dass die aktuellen perryschen Klänge meine Gehörgänge streicheln mussten. Aber von vorne: Ich war schon immer äußerst tolerant, was akustische <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/04/01/katy-perry-video-e-t/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-image:url(http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-katy-back.jpg); width:950px; height:854px; padding-left:0px; padding-top:0px;"><center><object style='width:850px;height:524px;' width='850' height='524'><param name='movie' value='http://www.myvideo.de/movie/8069823'></param><param name='AllowFullscreen' value='true'></param><param name='AllowScriptAccess' value='always'></param><embed src='http://www.myvideo.de/movie/8069823' width='850' height='524' type='application/x-shockwave-flash' allowscriptaccess='always' allowfullscreen='true'></embed></object></center></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p>Katy und ich? Taugt. Das wusste ich auch ohne dass die aktuellen perryschen Klänge meine Gehörgänge streicheln mussten. Aber von vorne: Ich war schon immer äußerst tolerant, was akustische Kreationen angeht. Musik darf (und muss) alles sein. Hauptsache keine monothematischen Stereotypen. Aber hat er nicht gerade von Katy &#8230;? Yup, hat er. Meine Einstellung zu den Klischee-Werken von Miss &#8220;I Kissed A Girl&#8221; ist außergewöhnlich. Oder besser gesagt: War. Denn seit kurzem kriselt es in unserer Sound-Beziehung. Gewaltig.</p>
<p>Der charmante und gut platzierte akustische Dreck in “One Of The Boys” wurde bei “Teenage Dream” gegen Plastik eingetauscht. Seitdem ist jede neue Perry-Nummer eine langzeitbeziehungsmäßige Herausforderung. Soll heißen: Ich schaffe es erst nach hundertfacher Zwangsbeschallung, sie gut zu finden. Dauerschleifen fürs Volk. Die Spontan-Verehrung ist weg.</p>
<p>Bestes Beispiel: &#8220;E.T.&#8221;. Die vierte Single-Auskopplung aus dem stinkenden Plastikalbum gibt&#8217;s ab sofort in Videoform. Aber Moment mal, Katy zusammengeschraubt mit Kanye? Hilfe? Hilfe. Dass es mal wieder um das leidige Super-Öpve-Thema geht, war auch klar. Die Lyrics? Klingen wie einmal durch den Google-Translator gejagt und im Internet Explorer wieder ausgekotzt. Glaubt ihr nicht? Katy legt vor: “You&#8217;re so supersonic / Wanna feel your powers, stun me with your lasers / Your kiss is cosmic / every move is magic”. Und Kanye hat auch noch was für uns:  “I know a bar out in Mars / Where they driving spaceships instead of cars / Cop a Prada spacesuit about the stars / Getting stupid ass straight out the jar”</p>
<p>Wer da bei wem auf den Block gekritzelt hat (und ob ein gemalter Pimmel nicht besser geklungen hätte)? Man weiß es nicht genau. Scheiß drauf. Englische Texte sind inhaltlich sowieso unter aller Sau (meistens). Und schließlich geht es in der Pop-Musik ja wohl mal nicht um Inhalt, sondern um Effekt (gerne). Aber hey, immerhin entfernt sich “E. T.” vom Cupcake-Kackehaufen-Feeling der letzten beiden Songs. Das ist gut, weil Katy endlich mal wieder  das böse Mädchen sein darf. Der Beat? Sowas wie die Gothic-Version von “We Will Rock You”. Die Rap-Parts von Mister West? Etwas lieblos an Anfang und Ende geklatscht. Unkreativ. </p>
<p>Wenn ich über Songs schreibe, lasse ich sie grundsätzlich in selbstauferlegter Dauerschleife laufen, um die Langzeitwirkung einzuschätzen. Ich will gerade “Keine Liebe auf den ersten Ton” tippen, als es passiert. Aus Scheiße wird Trommelfellgold. Ach, Katy &#8211; dieses Mal war es gar nicht so schwer.</p>
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		<title>Granatenscharf</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 02:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bruno mars]]></category>
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		<description><![CDATA[Natürlich stehe ich auf Schmerzen. Warum würde ich mir sonst neben drei großbrüstigen Latte Macchiato-Muttis mit Kokosduftschweiß zu einem Techno-Medley der aktuellen deutschen<a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/03/25/granatenscharf/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-image:url(http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-bruno-back.jpg); width:950px; height:854px; padding-left:0px; padding-top:0px;"><center><iframe title="YouTube video player" width="850" height="534" src="http://www.youtube.com/embed/zDfGMTaTYCg?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p>Natürlich stehe ich auf Schmerzen. Warum würde ich mir sonst neben drei großbrüstigen Latte Macchiato-Muttis mit Kokosduftschweiß zu einem Techno-Medley der aktuellen deutschen Single-Charts die Lunge aus dem Leib keuchen? Es gibt diesen Remix. Die Fitnessstudio-Kursleiter dieser Welt kauften ihn im Jahre 5 nach Christus von einem zahnlosen Händler im Marusha-Kostüm. Vermutlich. </p>
<p>Ich nenne es akustischer Amoklauf und weiß, dass die Hölle ein Ort sein muss, an dem ich Sport mache, während die Black Eyed Peas “I&#8217;ve h-h-h-had the time of my life” singen (und mit einem “Leute, wollt ihr Party?”-Trenner von der “Freaky Like Me”-Eurodance-Version unterbrochen werden). </p>
<p>Natürlich wähle ich im Kursraum den Platz am Fenster zur Trainingsmuskelpumpfläche. Der herabschauende Hund (die unmöglichste Yoga-Position der Welt) flasht in der Entspannungsphase schließlich nur, wenn man von zehn Arnie-Lookalikes mit Baustammarmen angefeuert wird. Dazu läuft “Grenade” von Bruno Mars. Immer. </p>
<p>Er flennt “Yeah Yeah Yeah”, meine Knochen knacken im Takt, meine Muskeln stöhnen, sein Background-Chor auch. “I’d catch a grenade for ya”? Schätzchen, wenn ich einen Superhelden will, ziehe ich mir einen Spiderman-Porno rein. Bruno Mars kann nichts dafür, aber ich hasse ihn. Weil er das Finale meiner wöchentlichen Selbstfolter rhythmisch untermalt. Und ein bisschen, weil er als Songwriter mit Floridas “Right Round” genauso einen Hit landete wie mit Cee Lo Greens “Fuck you”. Also war er raus. Bis ich in einer großen deutschen Unterhaltungsshow (die Schmerzen, ihr erinnert euch) eine schicke Live-Umsetzung hörte. </p>
<p>Und jetzt bin ich ein bisschen verliebt. Also sperre ich mein schlechtes Indie-Gewissen zu den aufgeschobenen To Do-Listen, drücke den Play-Button und jaule &#8220;Easy come, easy go, That&#8217;s just how you live, ohhh&#8221;. Bis ich bemerke, dass ich im Park um die Ecke sitze und es spätestens jetzt Zeit ist, hinter ein paar Gänseblümchen zu verschwinden.</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">BILD STARTSEITE: <a href="http://www.flickr.com/photos/brothersle/5206835633/in/photostream/lightbox/"  target="_blank">Brothers Le</a></span></p>
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		<title>The Hundred In The Hands</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 04:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Woll</dc:creator>
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		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Frauen funktionieren in der Musikszene fast nur als Einzelphänomen. Girl Groups mal ausgeschlossen. Und wenn sie dann doch mal als Frontfrau einer Band fungieren, versteckt sich der Rest <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/03/11/the-hundred-in-the-hands/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-image:url(http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-hundred-back.jpg); width:950px; height:854px; padding-left:0px; padding-top:0px;"><center><iframe src="http://player.vimeo.com/video/13561592?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff0589" width="850" height="554" frameborder="0"></iframe></center></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p>Frauen funktionieren in der Musikszene fast nur als Einzelphänomen. Girl Groups mal ausgeschlossen. Und wenn sie dann doch mal als Frontfrau einer Band fungieren, versteckt sich der Rest erstaunlich schnell hinter ihr im Dunkeln. Ob es daran liegt, dass im Rampenlicht neben zwei Brüsten einfach kein Platz mehr ist? Oder dass wir uns bei einer Mehr-Musiker-Combo auf das Wesentliche konzentrieren müssen?</p>
<p>Eigentlich wollte ich genau über diese Tatsache schreiben. Doch als sich der Gedanke durch mein Kleinhirn fraß, verpasste ihm das Duo-Phänomen einen fetten Tritt. Natürlich. Wie konnte ich das vergessen? The Ting Tings. Oder die White Stripes. Zwei Instrumente, zwei Personen, eine Frau und ein Mann. Das älteste Erfolgsrezept der Welt. </p>
<p>Und das Internet wäre nicht das Internet, wenn es mir nicht gleich ein frisches Vorzeigebeispiel geliefert hätte: The Hundred In The Hands. Aus Brooklyn. Frontfrau Eleanore Everdell und ihr Kollege Jason Friedman machen das, was bei mir immer zieht. Synthie-Sound. Saftige Bassline. Perfekt. Die Beiden bezeichnen das Ganze natürlich etwas spektakulärer: Meine Damen und Herren, heute präsentieren wir Ihnen Housegaze und Mutant R&#8217;n'B. Okay. Wichtig ist: Es klingt gut. Und ist dabei auch noch verdammt gutaussehend. </p>
<p>Das beinahe ein Jahr alte “Pigeons” zeigt, dass man Produzenten für diese wirklich gute Musik-Video-Optik nicht unbedingt tonnenweise Dollarscheinchen in den Arsch schieben muss. Eine gute Idee reicht. Zum Beispiel das Mädchen von nebenan, das im Schwedenkleid ein Feuerwerk kotzt. Und jetzt wollen wir bitte Sommer. Serviert mit einem Kaltgetränk. Sofort.</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild Startseite: <a href="http://www.flickr.com/photos/xelcise/4915798280/sizes/l/in/photostream/"  target="_blank">Xelcise</a></span></p>
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		<title>Modern Talking</title>
		<link>http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/26/taken-by-a-stranger-lena-video/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 01:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[sounds]]></category>
		<category><![CDATA[eurovision song contest]]></category>
		<category><![CDATA[lena meyer-landrut]]></category>
		<category><![CDATA[stefan raab]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum neuen Video von Lena Meyer-Landrut wollten wir eigentlich sechs Worte stöhnen: Stefan Raab Stefan Raab Stefan Raab. Abgesehen davon hat der deutsche, ähm, Timbaland aber alles richtig gemacht. Mal wieder. Klar waren die &#8220;Unser Song für Deutschland&#8221;-Quoten nicht so knorke, aber hey, ab sofort interessiert das keinen Arsch mehr. Lena ist platzeinsig, vergoldet, oh so subversiv. Und hat ein wirklich gutes Video im Gepäck. Schuld daran? Ausnahmsweise mal nicht der der feine Herr Raab, sondern Wolf Gresenz, ein Berliner <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/26/taken-by-a-stranger-lena-video/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="900" height="493" src="http://www.youtube.com/embed/WbD8nFmRe0o?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></iframe></p>
<p>Zum neuen Video von Lena Meyer-Landrut wollten wir eigentlich sechs Worte stöhnen: Stefan Raab Stefan Raab Stefan Raab. Abgesehen davon hat der deutsche, ähm, Timbaland aber alles richtig gemacht. Mal wieder. Klar waren die &#8220;Unser Song für Deutschland&#8221;-Quoten nicht so knorke, aber hey, ab sofort interessiert das keinen Arsch mehr. Lena ist platzeinsig, vergoldet, oh so subversiv. Und hat ein wirklich gutes Video im Gepäck. </p>
<p>Schuld daran? Ausnahmsweise mal nicht der der feine Herr Raab, sondern Wolf Gresenz, ein Berliner Regisseur. Er macht, dass sie anders aussieht. Twentysomething statt Teenie. Sexappeal statt &#8220;Shit, ich muss dringend pissen&#8221;-Getanze. Mehr Norah Jones, weniger Nora Tschirner. Das Publikum ist ein bisschen erstaunt und gähnt nicht mehr ganz so viel. Lena ist Modern Talking (mit besseren Klamotten): Keiner gibt zu, dass er sie immer noch hören will, und trotzdem besetzt sie die Charts-Spitze. Könnte schlimmer sein.</p>
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		<title>Girls Beautiful</title>
		<link>http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/16/bullmeister-girls-beautiful/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 02:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was man als Exilbayer nicht glauben will: Mannheim ist das neue Hollywood. Für Musiker. Quasi. Da hätten wir die wunderschöne, auftoupierte und selten erreichte Laura, mit der ich täglich <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/16/bullmeister-girls-beautiful/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/arcticpuppy/4358932547/sizes/o/in/photostream/" target="_blank" title="Girls Beautiful"><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-girlsbeautiful-bild.jpg" width="950" height="500" alt="sdbr-girlsbeautiful-bild" /></a><br clear="all" /></p>
<div style="width:950px;">Was man als Exilbayer nicht glauben will: Mannheim ist das neue Hollywood. Für Musiker. Quasi. Da hätten wir die wunderschöne, auftoupierte und selten erreichte <a href="http://thesuckingsucks.blogspot.com" target="_blank">Laura</a>, mit der ich täglich Groupie-Cybersex praktiziere. Die gutfrisierten Oberlippenbartfetischisten vom Actionteam. Die durchgeknallte My Baby Wants To Eat Your Pussy-Combo. Und jetzt soll es tatsächlich noch eine Band geben, die hier verwurzelt ist und im Szenefame-Rampenlicht glitzert? Richtig. </div>
<p><br clear="all"/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">“Eat more ice cream – make more love”</span></p>
<p>Kleiner Tipp: Die hochoffizielle erste Single heißt &#8220;Girls Beautiful&#8221; &#8211; und ihr kennt sie. Zumindest, wenn ihr hin und wieder mal unseren Lieblingsmodeltrashsender ProSieben frequentiert. Bullmeister durften aus ihrem Debüt die Titel- und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=o2kdV78iwCU" target="_blank">Trailermelodie</a> der neuen Germany&#8217;s Next Topmodel-Staffel machen &#8211; trotz der bescheuerten Namen, die sich die Bandmitglieder wohl in einem Anfall Neunziger-Nicknametum verpasst haben. </p>
<p>Das können wir Daniboi, Sam DeBay und Costa Brava aber großzügig verzeihen, weil sie die Sache mit den schicken Melodien und dem elektronischen Electro können. Wirklich. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit (oder des Release-Datums), bis Heidis Hühner &#8220;Girls Beautiful&#8221; in die Charts katapultieren.<br />
<br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Neue alte Tanzmusik</span></p>
<p>Eine Mischung aus Daft Punk, Phoenix, N.E.R.D, Matthew Dear und Coldplay will man sein  &#8211; und ja, das passt. Die Klänge, die sich in unsere Gehörgänge kuscheln, sind unverkrampfter, poppiger, irgendwie herzlicher als die üblichen Clubverdächtigen. Also höre ich das Ganze nochmal. Und nochmal. Und drücke den imaginären Like-Button.</p>
<p>Vielleicht, weil mich die Stimme ein bisschen an &#8220;Hot Fuss&#8221; erinnert und hey, dieses Album gehört immerhin zu meiner intimen &#8220;Welche musikalischen Werke würdest du mit auf die LOST-Insel nehmen?&#8221;-Auswahl. Und bis ich mir sicher bin, ob Jetzt-Berliner auch dabei sein dürfen, guckt ihr euch das Video an, esst Eiscreme und macht Liebe. Sofort.</p>
<div style="background-image:url(http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-girlsbeautiful-back.jpg); width:930px; height:430px; margin:0px; padding-left:20px; padding-top:35px;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/13933176?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff0589" width="530" height="393" frameborder="0"></iframe></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/arcticpuppy/4358932547/sizes/o/in/photostream/"  target="_blank">tibchris</a></span></p>
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		<title>That&#8217;s Not My Name</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 22:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Woll</dc:creator>
				<category><![CDATA[sounds]]></category>
		<category><![CDATA[acoustic]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[wolf gang]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Namen für meine imaginäre Was-Weiß-Ich-Gitarrenschrammelband habe ich schon seit ich denken kann. Hell yeah, ich finde <i>Chairwalk</i> wahnsinnig lustig und innovativ. Als einziger <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/11/wolf-gang-stay-and-defend-acoustic-video">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-image:url(http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-wolf-gang-back.jpg); width:930px; height:430px; margin:0px; padding-left:20px; padding-top:35px;"><iframe title="YouTube video player" width="520" height="393" src="http://www.youtube.com/embed/xbBE3EJQU3I?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p>Den Namen für meine imaginäre Was-Weiß-Ich-Gitarrenschrammelband habe ich schon seit ich denken kann. Hell yeah, ich finde <i>Chairwalk</i> wahnsinnig lustig und innovativ. Als einziger Mensch auf diesem Planeten. Ich weiß. </p>
<p>Die Plattenbranche hat eine Konstante: Neben dem Ton macht der Band-Titel die Musik. Da hätten wir die enghosigen Thes. Die weithosigen Wortspielcombos. MySpace-Mädchen, die ihren strangen Drittnamen benutzen. Punkbands verpassen ihrem Image mit ekligen Ausscheidungen in der Band-Benennung die richtige Würze. Und begehrenswerter als Anfangsbuchstaben sind eigentlich nur noch Oldschool-Vornamen. Bestes Beispiel: Mein neuer Kopfhörer-Liebling, der seit zwei Jahren die Indieszene unsicher macht &#8211; und sich schlicht (und Franz-Ferdinand-Fuck-Off-mäßig) Wolf Gang nennt. </p>
<p>Hinter dieser Buchstabenkombi steckt der Londoner Max McElligott. Seine Kopfstimme lässt mich erstmal an Justin Hawkins denken. In entspannt. Das darf jemand, der schon beim Marina And The Diamonds-Entdeckerlabel Neon Gold am Start war, ja auch sein. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fWhnQhFAFhs" target="_blank">Produziert</a> könnte man Wolf Gang dann glatt mit den Killers verwechseln. Nur in gut. Ich verehre das Professionelle. Und liebe das Unperfekte. Eine Combo, die im Autotune- und Konserven-Jahrzehnt auch noch überragend klingt, wenn man ihnen in irgendeinem lausigen Hinterhof eine Gitarre in die Hand drückt, hat immer ein paar Punkte gut. Und außerdem haben Mister McElligott und seine Jungs noch diesen verdammt coolen Bandnamen, der &#8211; ach, ihr wisst schon.</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/discoscience/4436930297/sizes/o/in/photostream/"  target="_blank">discoscience</a></span></p>
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		<title>Sekundenschlaf</title>
		<link>http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/04/sekundenschlaf-marteria-video/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 18:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[sounds]]></category>
		<category><![CDATA[hiphop]]></category>
		<category><![CDATA[marteria]]></category>
		<category><![CDATA[sekundenschlaf]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-sekundenschlaf-thumbneu.jpg"> Dass HipHop die Jugendkultur meiner Generation ist, hat mich immer unendlich genervt. Schließlich will man mittendrin sein und nicht "Ach, ich stand da mehr so auf Pete Doherty" antworten, wenn die Kids später "Mama, wie war das eigentlich damals so mit diesen weiten Hosen?" fragen <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/04/sekundenschlaf-marteria-video/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="900" height="493" src="http://www.youtube.com/embed/rlXUMMcXvzY?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dass HipHop die Jugendkultur meiner Generation ist, hat mich immer unendlich genervt. Schließlich will man mittendrin sein und nicht &#8220;Ach, ich stand da mehr so auf Pete Doherty&#8221; antworten, wenn die Kids später &#8220;Mama, wie war das eigentlich damals so mit diesen weiten Hosen?&#8221; fragen. Aber es ist HipHop. Und ich liebe Pete! Ein Dilemma. </p>
<p>Seit den furiosen Solo-Karrieren von Peter Fox, Jan Delay und Konsorten kann sich allerdings selbst ein handelsübliches Indiemädchen mit der Sache identifizieren. Deutscher Rap schlüpfte von der Baggy in die Anzughose &#8211; und alle sind glücklich. Die Storytelling-Anhänger lieben die Jungs, weil es endlich wieder mehr zu sagen gibt als ähm, hier, meine Mutter ist happy und deine eine abgefuckte Hure. Eingängigkeit und elektromäßiges Balladentum knutschen dazu die Gehörgänge des Mainstreams. Und der katapultiert die neuen alten Deutsch-HipHop-Herren regelmäßig an die Spitze der Charts.</p>
<p>Aktuelles Lieblingsbeispiel? Marteria. Ein Typ, der eigentlich schon verboten viel Glitzerndes erlebt habt. Ein bisschen U17-Nationalmannschaft, ein bisschen In-New York-Modeln und jetzt auch noch der musikalische Durchbruch. Ist das gerecht?, fragt man sich verzweifelt und muss spätestens nach den ersten Tönen seiner brandneuen Single-Auskopplung &#8220;Sekundenschlaf&#8221; mit einem zerknirschten &#8220;Ja!&#8221; klein beigeben. Weil die Nummer einfach funktioniert. Mal wieder. Hey, Heimat-HipHop, ich hab dich lieb!</p>
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		<title>Zeig mir deine Gurke</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 01:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Woll</dc:creator>
				<category><![CDATA[sounds]]></category>
		<category><![CDATA[gemüse]]></category>
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		<category><![CDATA[porno]]></category>
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		<description><![CDATA[Popkultur riecht nach Brokkoli und tritt der Zwiebelmettwurst kräftig in den Arsch: Jonathan Safran Foer bekehrt mit "Tiere essen" tausende Big Mac-Addicts zum Vegetarismus. "Anständig essen" <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/02/zeig-mir-deine-gurke/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Popkultur riecht nach Brokkoli und tritt der Zwiebelmettwurst kräftig in den Arsch: Jonathan Safran Foer bekehrt mit &#8220;Tiere essen&#8221; tausende Big Mac-Addicts zum Vegetarismus. &#8220;Anständig essen&#8221; von Karen Duve sorgt dafür, dass selbst der letzte Kobe-Rind-Fan beim Kauf des Spezialhandschuhs für die Lebendfleischmassage ein schlechtes Gewissen hat.</p>
<p>Alles aktionistische Gemüse-Muschis. Sage ich. Denn nur die Tierfetischisten von PETA machen&#8217;s richtig. Wirklich. Mit einem Making Of zu ihrem &#8220;Veggie Love&#8221;-Spot blasen sie zum Kampf gegen Massenmord für Megaschnitzel. Der Clip sollte ursprünglich während des Super Bowls 2009 ausgestrahlt werden, war den Amis aber dann zu heiß. Jetzt versucht man, mit dem Zusammenschnitt des Castings auf den Sexappeal fleischloser Ernährung zu pochen &#8211; und das nicht mal schlecht. Schritt Eins: Man analysiert, wer Schuld hat. Ganz klar: Wir Klötenbesitzer. Schließlich vertilgen wir <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/GesundeErnaehrung/Ernaehrungsforschung/NationaleVerzehrsstudie/2teAuswertungsrunde-Lebensmittelverzehr.html" target="_blank">doppelt so viele</a> Schweine, Rinder und Hühner wie die Damen der Schöpfung. Und da muss man doch ansetzen.</p>
<p>Was uns zu Schritt Zwei führt: Wie kriegt man jetzt Hirnsulz-Hans und Blutwurst-Willi dazu, Tomaten und Gürkchen geiler zu finden als ein saftiges 500 Gramm-Steak? Ganz einfach: Mann ist durch die Wahl der richtigen Requisiten leicht zu überzeugen. Sobald Frauen an Dingen lutschen, werden wir wuschig. Und das gilt nicht nur für unseren Schwanz. Ein paar phallusmäßige Gemüse-Stücke tun&#8217;s auch. So macht selbst Salat, ähm &#8230; Spaß. Mindestens.<br />
<br/></p>
<p><object id="flashObj" width="420" height="363" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,47,0"><param name="movie" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="videoId=761047735001&#038;linkBaseURL=&#038;playerID=96975757001&#038;playerKey=AQ~~,AAAACofXClE~,cNM8jhH8p6CXbdNnWU25xmd1poWozKQh&#038;domain=embed&#038;dynamicStreaming=true" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=761047735001&#038;linkBaseURL=&#038;playerID=96975757001&#038;playerKey=AQ~~,AAAACofXClE~,cNM8jhH8p6CXbdNnWU25xmd1poWozKQh&#038;domain=embed&#038;dynamicStreaming=true" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="520" height="383" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" swLiveConnect="true" allowScriptAccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></object></p>
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