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	<title>sexdrugsblognroll &#187; Neu</title>
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	<description>fetter ansatz. trockene spitzen.</description>
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		<title>Oben eng, unten Bausch</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 03:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-bridezilla-thumbneu.jpg"> Wehrt euch lieber gar nicht: Eine Portion Wedding-Wahnsinn bekommt ihr heute sowieso reingedrückt. Wer ist der royale Deo-Hersteller? Wer hat nochmal die Beckhams eingeladen? Und wie heißt William eigentlich mit Nachnamen? Dinge, die ich längst geklärt habe. Natürlich. Und <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/04/29/bridezilla-interview/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-bridezilla-bild1.jpg"></p>
<div style="width:950px;">Wehrt euch lieber gar nicht: Eine Portion Wedding-Wahnsinn bekommt ihr heute sowieso reingedrückt. Wer ist der royale Deo-Hersteller? Wer hat nochmal die Beckhams eingeladen? Und wie heißt William eigentlich mit Nachnamen? Dinge, die ich längst geklärt habe. Natürlich. Und während sich die Trash TV-Kompetenzteams über den Stammbaum des Kutschenponys auslassen, interessiert mich eigentlich nur noch, in welcher Verpackung Williams Zukünftige vor den Altar treten wird (und ob Beyoncé tatsächlich auftritt und sie “Put A Ring On It”-gröhlend in Richtung William begleitet). Hach.</p>
<p>Da ich mein gesamtes soziales Umfeld verliere, wenn ich noch einmal mit “Aber Alexander McQueen wäre schon gut” anfange, musste ich mir eine bessere Gesprächspartnerin schnappen: Meine Lieblingsbloggerin <a href="http://berlinessa.squarespace.com" target="_blank">Katja</a>. Die Berliner New Yorkerin schreibt auf <a href="http://berlinessa.squarespace.com" target="_blank">Berlinessa</a> über ihr Dasein in hipster Williamsburg &#8211; und hat der guten Kate etwas Entscheidendes voraus: Sie hatte ES schon an. Und kann uns verraten, wie das so ist. Herzlich willkommen zum sexuellsten Bridezilla-Expertentalk des Tages.</div>
<p><br clear="all" /></p>
<p><strong>Katja, eine Hochzeit mitten in New York und dann auch noch in Vera Wang Couture. Wie viele Vogue-Ausgaben und Karmapunkte musstest du für diesen Traumfund sammeln?</strong></p>
<p>Berlinessa: Das Kleid und ich, wir haben uns per purem Zufall getroffen. Ich wollte eigentlich nur mal sehen, wie sich so ein Hochzeitskleid anfühlt. Habe mich mit einer Freundin, die dann eine meiner Brautjungfern wurde, im Bridal Boudoir von Housing Works getroffen. Das ist ein Non-Profit-Vintage-Laden, dessen Erlöse an New Yorker Wohnprojekte für Menschen mit AIDS gespendet werden und die mit allen Designergrößen zusammenarbeiten.</p>
<p>Ich hatte &#8216;ne relativ genaue Vorstellung, was ich wollte. Oben eng, unten Bausch. Ein richtiges Hochzeitskleid, kein ironischer Schotter. So viele meiner Freunde und Familie haben sich auf den weiten Weg nach New York gemacht, die sollten was fürs Auge haben. Ich habe 6 Kleider anprobiert. Eins schöner als das andere. Und als ich mit dem 6. aus der Umkleide kam, hat meine Freundin dirket losgeheult. Dass es Vera Wang Couture &#8211; einmal übern Laufsteg getragen und deswegen nicht mehr $12.000 &#8211; war, habe ich ehrlich gesagt erst danach gesehen. </p>
<p>Die ganze Hochzeitskleidkaufaktion hat eine gute Stunde gedauert. Ich brauche sonst länger, um de passende Lippenstiftfarbe auszusuchen! Was sich als richtiges Problem erwiesen hat, war dann wider Erwarten der Schuhkauf. Was geht, dachte ich mir. Ich habe immer noch ein paar Hochzeitsschuhkandidaten im Schrank. Welche Größe hat denn Kate M.? Sag ihr, ich hätte da was für sie.</p>
<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-bridezilla-bild2.jpg"></p>
<p><strong>Die gute Frau Middleton hat in den letzten Monaten erstmal das ein oder andere Kilo abgenommen und doppelt so viele Armmuskeln draufgepackt. Ist das Kleid, sobald es zu Hause im Schrank hängt, ein Personal Trainer, der dich jeden Tag in die Turnschuhe peitscht?</strong></p>
<p>Das Kleid hat mir so dermaßen wie angegossen gepasst, dass da nicht ein Stich dran gemacht werden musste. Mein Gewicht hätte sich also in keine Richtung entwickeln dürfen. Ich habe aber Pilates gemacht und hatte dann einen unglaublich strammen Arsch, den aber keine Sau gesehen hat, in dem bodenlangen Bauschkleid. </p>
<p><strong>Kate musste sich übrigens nicht nur Eins aussuchen, sondern &#8216;ne ganze Reihe, weil sie ein paar Ersatzkleider braucht, falls die Presse ihr Lieblingsstück im Vorfeld errät. Wäre das auch was für dich? </strong></p>
<p>Mir hat noch ein Kleid, dass ich anhatte, sehr sehr gut gefallen. Das hatte etwas von einer griechischen Prinzessin. Für eine Minute habe ich mir überlegt, einen Kostümwechsel einzuplanen. Aber dann fand ich das beknackt. Glücklicherweise hat die Presse nicht rausgefunden, was für ein Kleid ich tragen werde. Was für ein Drama das gewesen wäre!</p>
<p><strong>Der große Tag ist da, das Ja gesagt, die Schampusflaschen leer. Und jetzt kommt&#8217;s: Du musst mal. Kannst du hier &#8216;n kurzes Step-By-Step-Mit dem Megakleid zum erfolgreichen Klogang-Tutorial abliefern?</strong></p>
<p>Hahaha. Ich muss so lachen über diese Frage. Denn ich bin ungelogen jedesmal mit meinen 6 Brautjungfern aufs Klo gegangen. Weils lustig war und weil ich wirklich mehrere Extrahände brauchte, um das Kleid hochzuhalten. Es war einfach so unglaublich riesig.</p>
<p>Und ja, es gibt ausführliche Fotodokumentation. Und nein, das wird hier nicht gezeigt. </p>
<p><strong>Jetzt gerade sitzt Kate vorm Spiegel, während sich sechs Friseure um ihr Haarstyling kloppen. Wie überlebt man die letzten Stunden vor der Abfahrt in Richtung Hochzeits-Location, ohne vor Aufregung zu sterben?</strong></p>
<p>Ich habe meine Brautjungfern um gemeinsamen Brunch und Zurechtmachen eingeladen. Die Haare hat meine erste Brautjungfer (die bezaubernde Heulsuse) gemacht. Geschminkt habe ich mich selbst. Glücklicherweise habe ich den Heulkrampf &#8211; vor unfassbarer Aufgeregtheit und Dankbarkeit an meine Brautbabes &#8211; vor der Lidstrichlegung hinter mich gebracht. </p>
<p>Der Partner des Bruders von Daniel (The Trophy Husband) hat mich mit einem cremefarbenen Cadillac abgeholt und ich saß mit Mutti und meiner Brautjungfer Anja auf dem Rücksitz. Hochnervös, an alle verfügbaren Hände klammernd und wie ein Honigkuchenpferd strahlend. Und dann ist alles ein bisschen verschwommen bis ich meinem Soon-to-be-Ehemann auf der Bühne der Knitting Factory im New Yorker Williamsburg gegenüber stand. Willst du? Ich will auch. Let&#8217;s do this!</p>
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		<title>The Show Must Go On</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 16:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[heiraten]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-heiraten-thumbneu.jpg"> Wir stoßen an. Aus der Dose schwappt ein bisschen Schaum, weil ich sie schwungvoll in die Luft strecke und grinse, vermutlich. Jemand klatscht. Auf meinem Shirt steht Abi ’06, auf dem Stück Papier, das ich in der Hand halte, ungefähr dasselbe. Die wirklich großen Dinge passieren mit Flüssigkeit. Es <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/04/27/the-show-must-go-on/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-heiraten-gros.jpg"><br clear="all"/></p>
<p>Wir stoßen an. Aus der Dose schwappt ein bisschen Schaum, weil ich sie schwungvoll in die Luft strecke und grinse, vermutlich. Jemand klatscht. Auf meinem Shirt steht Abi ’06, auf dem Stück Papier, das ich in der Hand halte, ungefähr dasselbe. Die wirklich großen Dinge passieren mit Flüssigkeit. Es gibt viel Alkohol, ein bisschen Spucke und manchmal Tränen. Für die Nachwelt bleibt ein Wisch, der alles ändern soll. Er heißt „Bachelor Of Arts“ oder „Es liegt nicht an dir, es liegt an mir“, vielleicht auch  „Seepferdchen“ oder einfach nur „Du kochst und tötest die Spinnen, ich hänge die Wäsche auf und verdiene die Kohle“. Irgendwas Endgültiges. Er sagt uns, ob wir Champagner wollen, oder Bier und dass uns das Ganze niemand mehr wegnehmen kann. Ist Heiraten deswegen wieder so trendy?</p>
<p>Seitdem William und Kate die Altar-Aktion des Jahres angekündigt haben, gibt es fünf Millionen prominente Trittbrettfahrer. Kleine Kostprobe? Katy Perry heiratete Russell Brand mit indischer Elefantenunterstützung, Reese Witherspoon ehelichte ihren Macker Jim Toth in Heels und Cowboystiefeln und die britischen Öpve-Monate stehen uns erst noch bevor: Model-Mutti Kate Moss kloppt sich mit Myspace-Madame Lily Allen gerade fröhlich um den Junggesellenabschied, den Traum-Termin und die Einladungskärtchen. Oder so.</p>
<p>Och Leute, hört auf, so fies zu sein, erzählen uns Society-Experten, damit versuchen die Showbiz-Damen doch nur, sich wenigstens eine Konstante im Leben zu schaufeln. Ich erinnere mich an die gute 2004er-Britney und schreie <i>Aber!</i> Damals vermählte man sich kurz mit Annulierungsoption in Las Vegas, jetzt engagiert man sieben Wedding Planner und drei indische Elefanten. War früher mehr Vodka und weniger Vorgarten? Oder erwarten uns im nächsten Jahr die MTV Wedding Awards, weil alle in der Earthshattering-Chanel-Fetzen-Kategorie gewinnen wollen? Vielleicht ist Heiraten für Promi-Ladies die letzte große Ego-Sache, die man durchziehen muss, bevor man den wasserfesten „plus eins“-Stempel aufgedrückt bekommt. <i>Du und ich, für immer</i> sind Rahmenbedingungen, die nach dem großen Tag beliebig verändert werden dürfen. Und das ist nicht traurig, sondern okay. Solange die Show gut ist und die Party danach, gönnen wir den Glitzer- und Realfilmwelt-Menschen die zelebrierte Zweisamkeit. Also gucken wir am Freitag alle brav zu, wenn Kate im Rolls-Royce vorfährt, um sich ihren Prinzen abzuholen. Oder? </p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">BILD: <a href="http://www.flickr.com/photos/moil/715666785/"  target="_blank">Gabriel Farrel</a></span></p>
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		<title>Klotz am Bein</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 10:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-clogs-thumbneu.jpg"> „Und, was machst du heute noch so?“, fragte meine beste Freundin und das ist mein Stichwort. Ich holte tief Luft, verwandele meinen Gesichtsausdruck in Lindsay-auf-dem-Weg-zum-Alkschrank und sage: „Ich schreibe meine Abschlussarbeit.“, während ich shop.hm.com in mein Browserfenster <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/04/22/clogs-klotz-am-bein/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-clogs-gros.jpg"><br clear="all" /></p>
<div style="width: 950px;">„Und, was machst du heute noch so?“, fragte meine beste Freundin und das ist mein Stichwort. Ich holte tief Luft, verwandele meinen Gesichtsausdruck in Lindsay-auf-dem-Weg-zum-Alkschrank und sage: „Ich schreibe meine Abschlussarbeit.“, während ich shop.hm.com in mein Browserfenster tippe. Versteht mich nicht falsch: Ich schreibe wirklich meine Abschlussarbeit. Das Word-Dokument blinkt erwartungsvoll, die Diskurstheorie zeigt mir mit anrüchigem Blick ihren Ausschnitt und brüllt: „Komm Baby, es geht gleich richtig zur Sache!&#8221;. Ich sitze geschminkt und angezogen vor meinem Rechner, die Kaffeetasse ist voll. Perfekte Umstände. So perfekt, dass ich mich gezwungen fühle, deeskalierend einzuwirken. </div>
<p><br clear="all"/></p>
<p>Ich gucke mir Schuhe an.</p>
<p>Kreativ betextete Schuhe. Ich lese &#8220;Plateau-Party&#8221;, „Rock Around The Clog“, „It’s Clog Time“, „Clog-A-Hola“, „Suck My Clog“, „Clogwork Orange“, „Tick Tock On The Clog But The Party Don’t Stop“, alles dreht sich und ich übergebe mich spontan auf die Tastatur. Wer hat das 2011er Schuhangebot eigentlich erfunden &#8211; und warum wollte er uns damit so wehtun?</p>
<p>Vor nicht allzu langer Zeit kam irgendjemand auf die Idee, dass die Kombi aus schwindelerregend hoch und sneakermäßig unanstrengend gar nicht mal so schlecht war – und machte den Keilabsatz wieder mainstreamtauglich. Gut so. Ballerinas-Verfechterinnen wurden zwölf Zentimeter größer, Zwölf-Zentimeter-Absatz geplagte Heels-Liebhaberinnen fühlten sich wie im Ballenpolsterhimmel. </p>
<p>Hier hätte ein modisches Kapitel märchenhaft wundervoll enden können. Wenn unsere Lieblingshooves nicht eine widerwärtige Trend-Evolution durchlaufen hätten &#8211; und dieses Jahr als Flach-Plateau oder Holzschuh auferstanden wären. Aus der &#8220;Vorne hoch, hinten noch höher&#8221;-Konstruktion wird ein beinahe gerader Klotz, der der Perversion der Neunziger-Treter gruselig nahe kommt. Und wenn uns das nicht gefällt, können wir ja immer noch auf ein Paar Abba-Gedächtnisbotten zurückgreifen. Clogs sind holzartige Pantoffel-Schuhkonstrukte (meistens), die sich als ganz okaye Absatzschuhe tarnen (selten). Das Dramatische? Weil das Schuh-Label „Swedish Hasbeens“ seit dieser Woche mit unserem Lieblingsschweden gemeinsame Sache macht, könnten uns die Dinger ab sofort wirklich auf den Straßen begegnen.</p>
<p>Dabei ist Optik noch gar nicht das größte Problem. Sneaker-Trägerinnen gehen anmutig-flowend. Heels-Trägerinnen aufrecht-graziös. Nur Mädchen, die sich so sehr über die vermeintliche Bequemlichkeit ihrer Trend-Treter freuen, beginnen, wie Elefanten zu latschen. Clogs haben Absätze, Plateaus können schwindelerregend hoch sein &#8211; und trotzdem macht die Ich-schlurf-mal-kurz-zum-Kühlschrank-weil-die-Dinger-so-komfortabel-sind-Sache, dass der Ballerinas-Trampel-Effekt eintritt. Sind die keilfreien Klötze und pantoffelartigen Holzstücke das Ende meiner Ichguckmalkurzschuhe-Pausen? Oder können die Dinger wirklich gut aussehen? </p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">BILD: <a href="http://www.flickr.com/photos/uggboy/4618474740/lightbox/"  target="_blank">uggboy</a></span></p>
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		<title>Ich danke der Academy</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 06:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[award shows]]></category>
		<category><![CDATA[oscar]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-oscars2011-thumbneu.jpg"> Immer, wenn ich die ersten Minuten der Oscar-Pre-Show im TV sehe, würde ich das Internet am liebsten abknutschen. Was wäre die Welt ohne Live-Streams, in denen amerikanische Moderatösen vor Christian Bales Bart kollabieren und OMG in den gigantomanischen Versace-Ausschnitt von <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/02/28/oscars-2011-alle-styles-alle-stories/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-oscars2011-bild.jpg" alt="oscars artwork sexdrugsblognroll" title="Ich danke der Academy"><br clear="all" /></p>
<p>Immer, wenn ich die ersten Minuten der Oscar-Pre-Show im TV sehe, würde ich das Internet am liebsten abknutschen. Was wäre die Welt ohne Live-Streams, in denen amerikanische Moderatösen vor Christian Bales Bart kollabieren und OMG in den gigantomanischen <a href="http://www.popsugar.com/Pictures-Jennifer-Hudson-Red-Carpet-2011-Oscars-14515945" target="_blank">Versace-Ausschnitt</a> von Jennifer Hudson kreischen? Eben.</p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Trendspotting: Häkeldeckchen </span></p>
<p><strong>Das sollte gehen:</strong> OMG! WTF! Same-Dress-Craziness!</p>
<div style="width: 950px;"><strong>Das ging wirklich:</strong> Dass die Siebziger das neue Schwarz sind, äußerte sich auf dem Roten Teppich in formschön übergeworfenen Häkeldeckchen. Aber wir wollten ja über Trends sprechen. Nude? Rot? Vergesst es. Merkt euch nur ein Wort: Marchesa. Dahinter verbergen sich zwei Ladies aus Großbritannien, die seit sieben Jahren Fashion (bis) zum Umfallen herstellen.</p>
<p>Sandra Bullock nahm ihren Oscar letztes Jahr in einem der atemberaubenden Tüllnudespitzendings-Fummel entgegen, &#8220;True Grit&#8221;-Sweetie Hailee Steinfeld und Award-Heulqueen Halle Berry trugen sie dieses Jahr. Ich ringe nach Luft. Und bin nur noch am Leben, weil wir konzentriert Folgendes herausfinden mussten: Wie viele Arbeitskräfte braucht man eigentlich, um Scarlett Johanssons Arsch in dieses D&#038;G-Dings einzunähen?</p></div>
<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-oscars2011-outfits.jpg" alt="sexdrugsblognroll scarlett johansson haillee steinfeld halle berry oscars 2011 marchesa" title="Oscars 2011: Die Outfits"><br clear="all" /></p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Trophäen-Vergleich: Wer hat mehr?</span></p>
<p><strong>Das sollte gehen:</strong> Das Battle der Nerds: Der König der Keyboard-Fetischisten prallt auf den stotternden Über-Adeligen der Dreißiger Jahre. In Filmtiteln: Kickt &#8220;The Social Network&#8221; (8 Abräum-Möglichkeiten) das zwölfmal nominierte &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; doch noch aus dem Rennen? Hm. Okay. Mein Fehler. Dass &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;-Hauptdarsteller Colin Firth die &#8220;Best Actor&#8221;-Trophäe in der Tasche hat, war schließlich sicher. Fast. Und während ihr mit kribbelnden Scrollfingern auf die Auflösung wartet, schieben wir noch kurz ein, dass an einem der &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;-Sets ein Schwulenporno gedreht wurde. Weil wir es können.</p>
<p><strong>Das ging wirklich: </strong> Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Bester Film (<a href="http://www.oscars.org/awards/academyawards/83/nominees.html" target="_blank">und so</a>): &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; hat&#8217;s geschafft. Logisch. Schließlich befindet sich neuerdings sogar eine &#8220;Fuck!&#8221;-freie Version des Streifens in den amerikanischen Kinos.</p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Die Lady des Abends</span></p>
<p><strong>Das sollte gehen:</strong> Es gibt keine Schauspielerin, die bei den Oscars auf einmal das Fünffache ihres Set-Gewichts über den Roten Teppich schiebt? Oh doch. Natalie Portman dreht den Jennifer Hudson-Effekt um und wurde vom hungrigen Psycho-Schwan zur Styler-Schwangeren. Steht ihr verdammt gut. Dass sie ihren Beste Hauptdarstellerin-Oscar wohl in einem lila Nachthemd von Rodarte abholen wird, konnten wir ihr da glatt verzeihen. </p>
<p><strong>Das ging wirklich:</strong> Von den fünf Nominierungen heimste &#8220;Black Swan&#8221; exakt einen goldenen Statuen-Mann ein: &#8220;Best Performance by an Actress in a Leading Role&#8221;, klar. Eine bessere Gelegenheit, seine Anti-Haltung gegen den &#8220;Wie? Den hast du noch nicht gesehen?&#8221;-Film aufzugeben, kommt nicht mehr, oder?</p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Und sonst so?</span></p>
<p><strong>Das sollte gehen:</strong> Jung, heiß, glitzernd:  Die Moderatoren Frau Anne und Herr James (intern bereits &#8220;Francaway&#8221; genannt) sollten die Show frischer aussehen lassen als alle Ü-30-Botox-Babes auf dem Roten Teppich zusammen.</p>
<p><strong>Das ging wirklich:</strong> Die Hathaway-Franco-Sache war nett. Dann tauchte Justin Timberlake (JUSTIN TIMBERLA- ähem.) kurz mit Mila Kunis auf und zeigte, dass ein &#8220;Timbernis&#8221; noch um Einiges schicker gewesen wäre. Hach.</p>
<p><strong>Offene Fragen:</strong> Warum lassen sich nicht alle so ein wunderbares <a href="http://www.buzzsugar.com/Christian-Bale-Wins-2011-Oscar-Best-Supporting-Actor-14515141" target="_blank">Gesichtsgestrüpp</a> wachsen wie Christian Bale? Warum gibt es keine Not-Deos für die Nominierten des Auslands-Oscars? Kommt Jeff Bridges jetzt jedes Jahr? Bitte? Und kann die selten erreichte Florence Welch (sprang für Dido auf der Bühne ein) nicht ein Dauerabo für alle Award-Shows des Universums bekommen? </p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: Jim With Oscar by <a href="http://www.flickr.com/photos/alan-light/2105767421/"  target="_blank">Alan Light</a> / Artwork by <a href="hhttp://www.flickr.com/photos/ceeb/73678434/sizes/o/in/photostream/"  target="_blank">Charlie B. Spaht</a></span></p>
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		<title>Maximalverkrüppelt</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 16:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Woll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-maximal-thumbneu.jpg"> Immer, wenn ich meine geschätzte Kollegin beim Arbeiten beobachte, würden sich meine Bandscheiben aus Solidarität am liebsten selbst pulverisieren. Die Verrenkungen, die sie unternimmt, um sich vor den Rechner zu knallen, treiben beobachtende Physiotherapeuten in den Beinahe-Selbstmord. Ihr ehrlich verwunderter <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/01/28/maximalverkrueppelt">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sdbr/5395056767/" title="Maximalverkrüppelt"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5219/5395056767_8c37eac3d5_b.jpg" width="950" height="350" alt="sdbr-maximal-bild" /></a>&nbsp;</p>
<p>Immer, wenn ich meine geschätzte Kollegin beim Arbeiten beobachte, würden sich meine Bandscheiben aus Solidarität am liebsten selbst pulverisieren. Die Verrenkungen, die sie unternimmt, um sich vor den Rechner zu knallen, treiben beobachtende Physiotherapeuten in den Beinahe-Selbstmord. Ihr ehrlich verwunderter “Oh, mein Bein ist eingeschlafen und mein Rücken tut weh wie Sau. Strange!”-Ausruf nach acht Stunden maximalverkrüppelter Haltung könnte in dieser Gesichte die Pointe sein. Oder das tragische Highlight. Und ein Grund, das nächste Mal anders vor der Kiste zu sitzen? Never! </p>
<p>Handelt es sich dabei am Ende noch um eine moderne Form der Selbstgeißelung? Keine Ahnung. Madame scheint sich offensichtlich nur so beim Arbeiten wohlzufühlen. Sobald sie versucht, fünf Minuten am (durchaus vorhanden) Schreibtisch zu sitzen, zappelt sie unruhig vor sich hin. Eine irritierende Ausnahme? Vergesst es. Nach vier Jahren Großraumbüro habe ich jede nur erdenklich-kranke Vorm-Rechner-Sitzposition gesehen: Liegend, schräg, krumm, gerade oder auch mal auf&#8217;m Klo. Es gibt die Gummiball-&#8221;Ich lebe so gesund, dass ich mir den Arsch mit Sellerie abwischen würde, wenn ich könnte&#8221;-Verfechter, die In-Embryo-Position-am-Monitor-Chiller und &#8211; das Allerschlimmste &#8211; die Nichtsitzer. Bevorzugt Chefs, die für 20.000 Öcken einen Konferenzkreativstehtisch erwerben, um Meetings abzukürzen und das vor jeder Zusammenkunft laut verkünden. Kein Wunder, dass wir uns nach acht Stunden Brainstormingdiktatur zu Hause extra anti-ergonomisch vor das Notebook fläzen.</p>
<p>Natürlich wissen wir, dass eine kerzengerade Haltung, zentrierte Tastaturen und null Abstützen das Beste für uns wäre &#8211; aber hey, das soll ein monatlicher Kaffee-Einlauf auch sein <strike>(jetzt mal ehrlich: Wie fühlt man sich, wenn man sich ein koffeinhaltiges Getränk aufbrüht und genau weiß, dass es für&#8217;n Arsch ist?)</strike>. Also legen wir uns den Rechner bei jeder nur erdenklichen Feierabend-Aktivität auf die Schenkel &#8211; und nehmen irre Positionen ein, die das formschön erstellte <a href="http://9gag.com/gag/71235/" target="_blank">Kamasutralap</a> überragend zusammenfasst. Ich bin trotzdem raus. Weil ich ab sofort lieber in meinem Hi-Tech-Mega-Polster-Bürostuhl chille und die imaginären Jubelschreie meiner perfekt gestützten Bandscheibe genieße. &#8220;Loser&#8221;, meint meine geschätzte Kollegin verächtlich. Dann erklärt sie mir, dass ich ihre Schneidersitz-Rückenverdreher-Position gefälligst als nächste Evolutionsstufe des Yoga für gestresste Internetmenschen betrachten muss. Extreme-Notebook-Polster-Positioning &#8211; soll das etwa unsere furchtbare Zukunft sein?</p>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/thelebers/2664932427/sizes/l/in/photostream/"  target="_blank">VeloBusDriver</a></span></p>
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		<title>Spaßkrebs im Endstadium</title>
		<link>http://sexdrugsblognroll.com/2011/01/04/spasskrebs/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 19:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[spielen]]></category>
		<category><![CDATA[stories]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-spiel-thumbneu.jpg"> Die Freunde meiner besten Freundin - nennen wir sie Jeremy-Pascal und Estefania-Joline - haben eine Einbauküche. Ein paar Meter weiter steht ein Regal. Prallgefüllt. Mit Obszönitäten. Alte Klassiker, Must-Haves und Dinge, von denen ich noch nie gehört habe. Jeremy-Pascal liebt den Nervenkitzel, Estefania-Joline liebt Jeremy-Pascal <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/01/04/spasskrebs/ ‎">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/daveynin/4064966889/lightbox/" title="Spaßkrebs"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5241/5324436336_099f0f2691_o.jpg" width="950" height="350" alt="sdbr-spiel-bild" /></a>&nbsp;</p>
<p>Die Freunde meiner besten Freundin &#8211; nennen wir sie Jeremy-Pascal und Estefania-Joline &#8211; haben eine Einbauküche. Ein paar Meter weiter steht ein Regal. Prallgefüllt. Mit Obszönitäten. Alte Klassiker, Must-Haves und Dinge, von denen ich noch nie gehört habe. Jeremy-Pascal liebt den Nervenkitzel, Estefania-Joline liebt Jeremy-Pascal. Also lieben beide &#8230; ähm, spielen. Nicht etwa mit vibrierenden Stäben und glitschigen Kügelchen. Sie stehen auf Bretter, Würfel und Tabu-Squeezer. Sagt meine beste Freundin. Ich lausche schockiert und lasse beinahe mein Mobiltelefon fallen. Die knallharte Wahrheit: Wenn es regnet, wird im Hause Pascal-Joline leidenschaftlich um die Schlossallee gezockt. Oder UNO. Ist man nach einem süffigen Abend mit Rotwein und den BFFs so richtig gut dabei, kommt die Activity-Sammlung zum Einsatz. Aber nur, wenn man ganz wild unterwegs ist. </p>
<p>Ich halte den Atem an. Brettspiele. Ich hasse Brettspiele! Und Kartenspiele. Und Aktivitätsspiele. Und PC-Spiele. Schon als Kind hätte ich am liebsten gekotzt, wenn andere stundenlang um die Farbe der &#8220;Mensch Ärgere Dich Nicht&#8221;-Figuren stritten. Ich schlief über Memory ein und tötete nach jeder Partie Spiel des Lebens ein paar süße kleine Kätzchen. Imaginär. Irgendwann war die Grundschule vorbei und &#8220;Mensch Ärgere Dich Nicht&#8221;-Männchen mindestens so uncool wie die blondgelockten Streberinnen, die uns mit &#8220;Nein, weil ich selbst gar nicht weiß, ob das stimmt&#8221; abspeisten, wenn wir Mathe abschreiben wollten. (Meine beste Freundin und ich driften an dieser Stelle kurz in Etwas ab, das ich hier aggronostalgisches Verhalten nennen will. Aber das macht nichts. Lest einfach weiter.)</p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">Xbox-Daumen und Wii-Tennisarme</span></p>
<p>Und gerade, als ich dachte, dass dieses &#8220;Spielen wir was?&#8221; für immer los wäre, rammten sich Würfel und Klötze zurück in mein Leben. Es begann harmlos. Mit einem Flush. Full House. Straight Flush. Weil Daniel Craig im &#8220;Casino Royale&#8221; verdammt sexy hinter den Karten hervorguckte, hatte auf einmal jeder Penisträger einen eigenen Pokertisch zu Hause. <strike>Ich ließ mir Karten-Kombinationen aufschreiben, verlor den Zettel irgendwo und schlug seitdem immer Sex vor, wenn ich bemerkte, dass sich das Gespräch in Richtung &#8220;Hol mal die Karten&#8221; entwickelte.</strike> Meine beste Freundin nickt mitleidig.</p>
<p>Doch dabei blieb es nicht. Offensichtlich. Wenn die Xbox-Daumen müde und die Wii-Tennisarme real werden, greift ein Großteil der Menschen zurück zu Tabu &#038; Co. Bis heute. Meine beste Freundin und ich sitzen daneben und staunen, während der Inhalt meines Magens hartnäckig die Speiseröhre hochkriecht. Hat man erstmal die Zwanzig überschritten, scheinen auch Spiele jenseits der Konsole wieder supertrendy zu sein. Alle tauchen zombieartig aus den magischen Pixel-Welten auf und lassen die virtuellen Dolche und Rauchgranaten links liegen, weil sie sich ab sofort mit &#8220;Partyspaß: Vorsicht! So lustig, dass man Bauchweh bekommt!&#8221; vergnügen? Nicht wirklich, oder?</p>
<p><br/></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size:30px; font-weight: normal; line-height:110%;">&#8220;Komm, spiel doch mit, ALLE spielen mit!&#8221;</span></p>
<p>Ich bin kein Spielkind. Aber was soll ich tun, wenn sich mein halbes Umfeld auf einmal wieder in Richtung &#8220;Analogspaß von 9-99&#8243;-Zielgruppe zurückentwickelt? Wenn ich auf jedes &#8220;Komm, spiel doch mit, ALLE spielen mit&#8221; antworte möchte, dass ich mir stattdessen lieber die Brüste mit bunten Bobbi Brown-Gel-Eyelinern bepinseln und als YouTube-Make up-Tutorial mit dem Titel &#8220;Meine Weihnachtskugeln?&#8221; posten würde? Ich könnte hier gar nicht genug pseudo-witzige Vergleiche bringen, um meinen Hass standesgemäß auszudrücken. Aber das würde den Rahmen sprengen. Und außerdem bin ich doch nett. Also frage ich mal ganz höflich in die Runde: Spielt ihr analog? Und was bitteschön ist so überragend daran?</p>
<p><br/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/daveynin/4064966889/lightbox/" target="_blank">daveynin</a></span></p>
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		<title>Don&#8217;t Look Back In Anger</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 08:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[mtv]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-tv-thumbneu.jpg"> Die Korken knallen, die Raketen zischen, irgendwo kotzt ein Kind die heimlich geschlürfte Fruchtbowle ins Waschbecken - und mit dem nächsten Wimpernschlag ist die deutsche Fernsehlandschaft ein Stückchen ärmer. MTV hat sich verabschiedet. Und unsere Freunde bejammerten den Abgang ihres Ex-Lieblingsmusiksenders am <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2011/01/03/dont-look-back-in-anger/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/schmilblick/252772357/" title="TV"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5081/5316407366_9783b640c6_o.jpg" width="950" height="350" alt="sdbr-tv-bild" /></a>&nbsp;</p>
<p>Die Korken knallen, die Raketen zischen, irgendwo kotzt ein Kind die heimlich geschlürfte Fruchtbowle ins Waschbecken &#8211; und mit dem nächsten Wimpernschlag ist die deutsche Fernsehlandschaft ein Stückchen ärmer. MTV hat sich verabschiedet. Und unsere Freunde bejammerten den Abgang <strike>von Klingeltonistan</strike> ihres Ex-Lieblingsmusiksenders am Silvesternachmittag tränenreich auf Facebook.</p>
<p>&#8220;Ich dachte, die lassen sich für den letzten Tag noch was einfallen &#8211; und dann? Nur Realitydings und Ringtone-Shit!&#8221;</p>
<p>Logisch. MTV ist ja auch nicht wirklich raus. Also, doch, hier, Free TV, Massenpublikum und so, aber natürlich soll das nicht auch noch betont werden. Weil jedes Silvester-Tischfeuerwerk den Aufbruch in die schöne neue Bezahlfernsehsenderwelt symbolisierte. Mit ganz vielen klingeltonfreien Channels! Voll schön. </p>
<p>Wir könnten in diesen Tagen also die nächste Evolutionsstufe des Musikfernsehens feiern &#8211; wäre da nicht dieses Internet dazwischengekommen. Und auch wenn wir uns zeitweise mehr beschissene Coverversionen von betrunkenen Teenagern reinziehen müssen als Originalvideos, heißt das noch lange nicht, dass wir gegen Geld ein Musikfernsehenangebot abonnieren. Oder? Wir kaufen uns einen Full HD-Monitor, bevor wir überhaupt über die Anschaffung eines Fernsehers nachdenken. Die Zeit der von Fremden vorselektierten Playlists ist vorbei. Selbst auf der grottigsten Silvester-Sause wird das musikspendende Notebook irgendwann von durchaus begabten DJs missbraucht, die die Tanzfläche via YouTubemixtooldings räumen &#8211; oder genau den richtigen Ton treffen.</p>
<p>Und genau deshalb empfanden wir die letzten Free TV-Sendestunden als Abschied. Später, als wir mit diesen Fondue-Orgien begannen, starteten dann übrigens auch die Specials. M is for music, Noise. Das vorletzte Video: &#8220;Don&#8217;t Look Back In Anger&#8221; von Oasis. Und dann? Die Spice Girls. Mit &#8220;Viva Forever&#8221;. Eine eindeutige Message und hey, das neue Design des Schwesterkanals ist gar nicht mal so schlecht (und ich liebe ihn, weil er sowieso <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2010/10/05/mtv-ist-tot-viva-for-the-win/">schon immer cooler</a> war). Viva la Viva, Original-MTV-Gucker werden ab sofort zu Raritäten. Mit &#8220;Hach, weißt du noch&#8221;-Touch. Ein bisschen wie die personifizierte MiniDisc. Die hätte hier schließlich auch mal ganz groß werden können.  </p>
<p><br/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/schmilblick/252772357/" target="_blank">schmilblick</a></span></p>
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		<title>Silvesterstil</title>
		<link>http://sexdrugsblognroll.com/2010/12/31/silvesterstil/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 03:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
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		<category><![CDATA[silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/sdbr-silvesterstil-thumbneu.jpg"> Silvesterhassen ist das neue Schwarz, weil wir dieses "Irgendwo findet die Party des Jahres statt und wir sind nicht eingeladen"-Gefühl mehr hassen als alles andere. Interessanterweise heißt das aber nicht, dass wir es schaffen, uns der ganzen Sache zu entziehen. Oder einfach sowas sagen wie: Ey, scheiß drauf, ich ziehe mich mit <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2010/12/31/silvesterstil/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sdbr/5308693968/" title="Silvesterstil"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5125/5308693968_c965f46721_o.jpg" width="950" height="350" alt="Silvesterstil" /></a>&nbsp;</p>
<p>Silvesterhassen ist das neue Schwarz, weil wir dieses &#8220;Irgendwo findet die Party des Jahres statt und wir sind nicht eingeladen&#8221;-Gefühl mehr hassen als alles andere. Interessanterweise heißt das aber nicht, dass wir es schaffen, uns der ganzen Sache zu entziehen. Oder einfach sowas sagen wie: Ey, scheiß drauf, ich ziehe mich mit allen vier Staffeln Skins auf die Couch zurück und masturbiere jedes Mal, wenn Effy über den Bildschirm flimmert.</p>
<p>Stattdessen wühlen wir fluchend in unseren Kleiderschränken. Silvester macht uns alle wieder zu kleinen pickeligen Sechzehnjährigen, die nicht mal zu Hause bleiben würden, wenn ein mittelschwerer Tsunami die Stadt erschüttert. Weil man ja was verpassen könnte. Die richtige Location. Die passenden Leute. Das anschmiegsamste Outfit. Die Sache mit dem 31. hat uns assimiliert und verlangt das Streben nach Perfektion. Also werden wir alle zu kleinen Glitzermaschinen, die kollektiv nach der glamourösesten Möglichkeit fahnden, den 01. Januar kotzend auf dem Klo zu verbringen.</p>
<p>Es gibt Leute, die das mit Reisen in irgendeine fremde Hauptstadt kompensieren. Und erst kapieren, dass das äußerst bescheuert ist, wenn sie dort ohne Taxi und Schlafgelegenheit rumstehen. Die sich bei der Zubereitung des perfekten Käsefondues trennen und sich anschließend wütend mit den langen Gabeln pieken. Wilder Frust-Beischlaf. Freundschaften enden. Beziehungen zerbrechen. Knochen ebenfalls.</p>
<p>Was lernen wir daraus? Es gibt keine unbescheuerte Möglichkeit, Silvester zu verbringen. Und Perfektion ist sowieso eine Illusion, die durch den Mangel an Alkohol hervorgerufen wird. Also schließen wir einen Kompromiss. Und freuen uns heute über das, was da ist. Spätestens nach dem dritten Glas Spätburgunder-Fanta ist sowieso alles vergessen. Versprochen. </p>
<p>Und wenn nicht: Tröstet euch, indem ihr an mich denkt. Ihr könntet den Partytag des Jahres schließlich auch grippekoma-mäßig im knallpinken Hello Kitty-Mantel verbringen. Halberotische Fieberträume inklusive. So wie ich. Das schlimmste Silvester meines Lebens? Von wegen. Seitdem mir meine Teenielove damals um kurz vor Zwölf steckte, dass er irgendeine andere Tussi gevögelt hat und mir das jetzt mitteilen muss, &#8220;um die Schuld nicht mit ins neue Jahr zu nehmen&#8221;, kann mich nichts mehr schocken. Ich erwarte auch nichts mehr. Und Vorfreude? Von wegen. Also müsst ihr das übernehmen. Habt ihr Spaß? Feiert ihr? Und wer kommt, um mir Tee und Tabletten einzuflößen?</p>
<p><br/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/stinkiepinkie_infinity/2973989858/sizes/l/in/photostream/" target="_blank">Stinkie Pinkie</a></span></p>
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		<title>Der Soundtrack deines Kaffs</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 20:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[crackhuren]]></category>
		<category><![CDATA[sounds]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man Alexander Marcus und K.I.Z. ein paar Mal klonen und mit Titten versehen würde, käme höchstwahrscheinlich sowas wie Die toten Crackhuren im Kofferraum raus. Die Berliner Combo rund um die bezaubernde Luise <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2010/12/29/der-soundtrack-deines-kaffs-the-tchik-ronny-clyde">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-image:url(http://farm6.static.flickr.com/5006/5303822173_16693387aa_b.jpg); width:940px; height:429px; margin:0px; padding-left:10px; padding-top:33px;"><object style='width:553px;height:375px;' width='553' height='375'><param name='movie' value='http://www.myvideo.de/movie/7914084'></param><param name='AllowFullscreen' value='true'></param><param name='AllowScriptAccess' value='always'></param><embed src='http://www.myvideo.de/movie/7914084' width='553' height='375' type='application/x-shockwave-flash' allowscriptaccess='always' allowfullscreen='true'></embed></object></div>
<p><br clear="all" /></p>
<p>Wenn man Alexander Marcus und K.I.Z. ein paar Mal klonen und mit Titten versehen würde, käme höchstwahrscheinlich sowas wie Die toten Crackhuren im Kofferraum raus. Die Berliner Combo rund um die bezaubernde Luise Fuckface hat sich nicht lumpen lassen und ein wunderhübsches Stück Bewegtbild produziert, während wir mit Geschenken und Futter beschäftigt waren. In &#8220;Ronny &#038; Clyde&#8221; nähert man sich stilecht der handelsüblichen Opel-Gang an und zeigt eine Choreo, die selbst Beyoncé neidisch machen würde. </p>
<p>Die Lieblingstanke von früher ist zur Weihnachtszeit so nah wie nie, weil irgendwie jeder einen Kaff-Migrationshintergrund habt. Und alle Jahre wieder gemächlich dorthin tuckert. Dass das pünktlich zum Jahresende nochmal besungen wird, können wir also nur begrüßen. Und mal ehrlich: Auf Anhieb würde mir unter allen Menschen, die ich kenne, kein einziges echtes Stadtkind einfallen. Gibt&#8217;s sowas überhaupt noch? Oder gehört eine trostlose Bushaltestelle-Abhäng-Zeit einfach dazu?</p>
<p><br/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/langalex/2387392560/" target="_blank">langalex</a></span></p>
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		<title>Die Endgegner</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 05:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia Haubner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[auto]]></category>
		<category><![CDATA[mitfahrzentrale]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr findet, dass es genau zwei schlimme Dinge gibt, die Deutschland passiert sind: Hitler. Und ein bekanntes Schienenunternehmen. Zumindest, wenn ihr eure Reiseheultweets ernst meint. Ihr <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2010/12/28/die-endgegner/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/nromagna/3819914895/sizes/l/in/photostream/" title="Die Endgegner"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5243/5299065394_dc18f64b91_o.jpg" width="950" height="350" alt="sdbr-mitfahrzentrale-bild" /></a>&nbsp;</p>
<p>Ihr findet, dass es genau zwei schlimme Dinge gibt, die Deutschland passiert sind: Hitler. Und ein bekanntes Schienenunternehmen. Zumindest, wenn ihr eure Reiseheultweets ernst meint. Ihr friert euch (schallos, aber mit intakter UMTS-Verbindung) vor den Gleisen den Arsch ab, während ich mir meinen von der Sitzheizung durchmassieren lasse. </p>
<p>Denn mal ehrlich: Öffentliche Verkehrsmittel sind so 20. Jahrhundert. Und Mitfahrzentralen für Weihnachtsreisende ungefähr so essentiell wie das Mobiltelefon. Seitdem ich kapiert habe, dass ich so für den Preis eines Zugtickets mindestens zehnmal hin- und herdüse, buche ich mir die fahrbare Wundertüte. Ein Wunder, dass ich noch lebe? Mittelmäßig. Menschen, die ihre Autos geizigen kleinen Mädchen zur Verfügung stellen, sind nicht etwa gestörte Massenmörder, sondern die nächste Evolutionsstufe. Nur noch übertroffen von den Personen, die mir ihr Hausboot freiwillig eine Woche lang mit Schlüssel überlassen. Umsonst. Ernsthaft, Leute. Wer &#8211; außer einer völlig neuen und besseren Spezies, die der Restmenschheit Weltfrieden, Umweltspaß und Replikatoren bringen wird &#8211; macht sowas? </p>
<p>Bevor ihr jetzt wild googelt und euch in den nächsten Audi in Richtung Mexiko einquartiert, solltet ihr allerdings noch wissen, dass sowas nicht nur nur Kekse- und Schokimäßig ist. Trotz allem. Es gibt auch noch die Anderen. Anstrengende Vollhorste, die den guten Willen dieser Übermenschen <strike>(genau wie wir)</strike> gegen ein paar Euro schamlos ausnutzen wollen. Und damit ihr nicht so blauäugig wie ich in euer Verderben rennt, präsentiere ich hier den äußerst individuellen</p>
<p><center><span style="font-size:20px;">So-überlebst-du-jeden-Mitfahrzentrale-Endgegner-und-siehst-dabei-noch-verdammt-gut-aus-Guide</span></center></p>
<p><center>___________</center></p>
<p>Unsere Gegner: <strong>Die Biowaffenfanatiker<br />
</strong><br />
So läuft&#8217;s: Sie sehen genauso harmlos aus wie die Eichhörnchen im Park. Bis sie den Sprengstoffgürtel ziehen. In Form von Knoblauchsoße, grober Mettwurst und stinkenden Ei-Erzeugnissen. Während wir die Kotze bröckchenweise runterschlucken, wickeln sie ihre nach ungewaschener Muschi müffelnden Nahrungsmittel 300 Kilometer lang aus und ein, um die ganze Karre an ihrem Ernährungserlebnis teilhaben zu lassen.</p>
<p>So werden wir damit fertig: Fenster auf, Nase zu und durch. Ab einer Entfernung von 43,5-Autobahnkilometern zum Wunschort mit Erbochenem zurückschlagen.</p>
<p><center>___________</center></p>
<p>Unsere Gegner: <strong>Die &#8220;Kennst du den Bus?&#8221;-Menschen</strong></p>
<p>So läuft&#8217;s: Sie waren mindestens 4,3 Monate mit dem Rucksack unterwegs und kennen jeden verfickten Vulkanabgrund in- und auswendig. Jetzt chillen sie in der Stadt, in der wir leben, und wollen bald ein Modelabel/Skatermagazin/Szenedings in Berlin auf die Beine stellen. Auf unsere &#8220;Undwasmachstduso&#8221;-Antwort erwähnen sie, dass ihre Bekannte Whateverella genau dasselbe gemacht hat. Wie heftig. Bis wir aussteigen, wissen wir sogar, aus welchen Fasern die Binden der vorletzten Ex gemacht wurden. Weil sie reden. Laut. Und ohne Unterbrechung. Sollten wir währenddessen doch einschlafen, werden wir netterweise von ihnen wachgerüttelt, damit wir unsere Meinung zu ihren bahnbrechenden Lebensplänen kundtun können. Voll schön.</p>
<p>So werden wir damit fertig: Die iPod-Kopfhörer unter den schulterlangen Haaren verstecken und uns zu Prodigy in voller Lautstärke vorstellen, wie wir aus ihren Gedärmen ein Kleid für Lady GaGa basteln. Dabei in dreiminütigen Abständen &#8220;Echt? Voll krass!&#8221; ausrufen. Ihr habt keine schulterlangen Haare? Tja.</p>
<p><center>___________</center></p>
<p>Unsere Gegner: <strong>Die Unsichtbaren</strong></p>
<p>So läuft&#8217;s: Sie steigen ein, begrüßen uns freundlich und verfallen in meditatives Schweigen.</p>
<p>So werden wir damit fertig: Imaginär umarmen. Und dann glücklich einschlafen.</p>
<p><center>___________</center></p>
<p>Unsere Gegner:<strong> Die Paare</strong></p>
<p>So läuft&#8217;s: So gut wie nie anwesend, weil standardmäßig alleine mit dem von Daddy finanzierten 7er BMW gereist wird, während man ein Hörbuch von Mario Barth genießt. Wenn doch, zucken sie bei der &#8220;Ihr wollt bestimmt nebeneinander sitzen, oder?&#8221;-Frage erstmal zusammen und scharren beschämt mit den Füßen, weil sie keins von diesen Hörbuch-Paaren sein wollen. Und das soll jeder sehen.</p>
<p>So werden wir damit fertig: Fragen, ob sie an einem Dreier interessiert sind. Dabei ein peinlich berührtes Totstellen ebenso mit einkalkulieren wie ein &#8220;Klar, hier, im Trucker-Motel auf der A1?&#8221; oder &#8220;Aber nur, wenn du uns &#8216;Zuckerstange&#8217; und &#8216;Rostiger Nagel&#8217; nennst!&#8221;</p>
<p><br/><br />
<span style="color: #0d0d0d; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: .1em;">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/nromagna/3819914895/sizes/l/in/photostream/" target="_blank">nromagna</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC</a></span></p>
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