Zum neuen Video von Lena Meyer-Landrut wollten wir eigentlich sechs Worte stöhnen: Stefan Raab Stefan Raab Stefan Raab. Abgesehen davon hat der deutsche, ähm, Timbaland aber alles richtig gemacht. Mal wieder. Klar waren die “Unser Song für Deutschland”-Quoten nicht so knorke, aber hey, ab sofort interessiert das keinen Arsch mehr. Lena ist platzeinsig, vergoldet, oh so subversiv. Und hat ein wirklich gutes Video im Gepäck.
Schuld daran? Ausnahmsweise mal nicht der der feine Herr Raab, sondern Wolf Gresenz, ein Berliner Regisseur. Er macht, dass sie anders aussieht. Twentysomething statt Teenie. Sexappeal statt “Shit, ich muss dringend pissen”-Getanze. Mehr Norah Jones, weniger Nora Tschirner. Das Publikum ist ein bisschen erstaunt und gähnt nicht mehr ganz so viel. Lena ist Modern Talking (mit besseren Klamotten): Keiner gibt zu, dass er sie immer noch hören will, und trotzdem besetzt sie die Charts-Spitze. Könnte schlimmer sein.
In besserer Qualität gibt es das Video hier:
http://eurovision.ndr.de/videos/usfd/lenavideo101.html
Und so ist es! Klasse Beitrag von Lia R (kurz, knapp und treffend) und ein Klasse Video. Ich glaube fest, dass wir hinsichtlich Lena und die Reaktionen des In- und Auslandes auf diesen Beitrag noch einiges erleben werden.
Bei allen ausländischen Teilnahmeausscheiden ist festzustellen, dass Lena der Maßstab ist. Man bezieht sich in den Artikeln und Kommentaren immer wieder auf sie.Interessant sind aber auch die wirklich guten Teilnehmer aus der Schweiz, Österreich und Polen. Es wird auf jeden Fall ein harter Kampf,- auch diesmal!
Du sprichst mir volle Sau ausm Herzen!