Deshalb sollten wir unseren Musikbestand auch nicht nach Album oder Musikrichtung sortieren. Sondern nach angepisst oder gut drauf. Couch flacken oder Boden putzen. Und genau das war vor kurzem meine Mission. Ich musste einen Song finden, der mich dazu bringt, endlich den verdammt dreckigen Boden zu wischen (der sich unglücklicherweise immer genau in meiner Wohnung befindet). Es soll irgendein schnelles Ding sein, weil dieser Putzvorgang an sich schon nervig genug ist. Aber das reicht nicht. Ich brauche den richtigen Rhythmus, um mit Eimer, Lappen und Stiel in ein perfektes Reinigungs-Flowerlebnis zu versinken. Und den Arsch hochzukriegen. In jeder Hinsicht.
Und während ich fröhlich durch den Schallwellenozean kraule, wackelt mir genau das entgegen. Schwingende Pobacken. In allen Variationen. Dann kommen auch noch Brüste dazu. Perfekt. Zum Putzen. Natürlich. You Can Dance. Von “the hardest working musical genius in showbiz” Jason Beck alias Chilly Gonzales. Ein Weltrekordinhaber, der damit seit mehreren Wochen das Internet erfreut. Und daran Schuld ist, dass ich Eimer und Wischer in die nächste Ecke feuere und mir mal wieder das Video reinziehe. Neunundsechzigmal hintereinander. Mindestens.
Bild: Ferrari