Ihr kreischt empört und verabredet euch jetzt zu einem “Moah, die is voll doof, ey”-Flashmob mit Tanzelementen aus “Glee”? Ich kann euch offiziell beruhigen: Wir präsentieren hier nicht etwa Dinge von irgendwelchen Laufstegshows, die ich mit geballter, ähm, Fachkompetenz analysiere. Nein. Ich arbeite. Für meine lieben Teilzeitbrötchengeber von fashionaire und wir werden klassenfahrtmäßig in einem Apartment über einer Bar nächtigen. Hab ich gehört. Das ist ein bisschen aufregend, weil ich die Herrschaften gerade zum ersten Mal treffe und dann auch noch an einem Ort, wo alle schöner und dünner sind als ich. Und Agyness Deyn. Ich meine, geht’s noch? Als könnte ich das teure Speisewagenfrühstück jetzt noch auskotzen.
Nun ja. Trotz neurotischer Tendenzen und Herzklopfen treibe ich mich jetzt (vorwiegend friedlich und) ungekämmt auf der Bread & Butter rum. Nach einem kurzen Abstecher in Richtung Barcelona ist die Modelabelmenschenbeschnupperungsmesse im Sommer 2009 nach Berlin zurückgekehrt – und ganz schön groß geworden. Es gibt mehr Ecken, als wir aufzählen könnten, und ich befinde mich irgendwo dazwischen. Neben Dingen, die man als Reportermädchen für ein Onlineshopblogteam so tun muss, quatschen unser überragender Kameramacker Dustin, der selten erreichte Herr Fotograf namens Rainer und ich mit vielen hübschen Menschen. Um Klamottengeschichten zu finden. Ein Stückchen Zeitgeist, ein Stückchen Stil. Also hauptsächlich hier drüben, ne? Und vielleicht gibt mir der ein oder andere einen Kaffee aus. Man darf ja hoffen.
