Frauen, denen superkurze Haare gut stehen, machen mir Angst. Wenn man meine Strähnchen auf Millimeterlänge stutzen würde, könnte ich problemlos den kleinen Mondgesicht-Jungen in Two And A Half Men spielen. Nur mit Brüsten. Verwandelt dagegen jemand wie Emma Watson die Wallemähne in einen Bubikopf, wirkt das bezaubernd. Selbstverständlich. Weil sie berühmt ist. Ein Naturgesetz, das auf keinen Fall durch irgendwelche schönen Störfaktoren in meinem direkten Umfeld gebrochen werden darf. Okay?
Also Mädels: Lasst die Strähnen dran. Auch nach ‘ner Trennung. Und ganz besonders, wenn ihr am liebsten sofort wieder Sex hättet. Weil so ziemlich alle Umfragen einschlägiger Frauenmagazine beweisen, dass neunundneunzig Prozent der Männer lange Haare unglaublich scharf finden.
Doch dann gibt es auch wieder solche Glitzer-für-die-Augen-Momente wie das Shooting von Emma Watson für die Dezember-Ausgabe der Marie Claire. Und man kommt unweigerlich ins Grübeln. Ihre Ausstrahlung macht sie auf einmal so modelmäßig, dass keiner mehr an das schüchtern-brave Hermionemädchen von früher denkt. Sie strahlt, lacht, kommt hammermäßig rüber – und ist trotz dieser Grundschuljungen-Frise auf einmal … heiß? Jep. Definitiv. Und ich glaube, gerade diese entspannte Anti-Quotenoptik macht es hier aus. Mainstream-Reize bekommmen wir zu jeder Zeit, auf allen Kanälen, an jeder Ecke. Das hier ist was Besonderes.
Sind kurze Haare also das Geheimnis für wahren Sexappeal? Oder schlägt die Wallemähne den Bubikopf auch in dieser Hinsicht um Längen?
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Von wegen, Männer stehen nur auf lange Haare. Ich hab, seit ich die Haare kurz hab, mindestens so viel Sex wie vorher und jede Menge Komplimente bekommen. Zeugt ja auch von Mut und Selbstbewusstsein, mal nicht die typische mädchenhafte Wallemähne zu tragen, und Selbstbewusstsein macht sexy, ne?
Yeah, da zeigt sich doch, dass der Emma-Watson-Effekt auch im normalen Leben funktioniert. Und ja: Jetzt habe ich Angst vor dir. Siehe Satz 1 meines Artikels
@ Masha Moustache
Bei mir genauso und dabei musste ich mir von vielen, vielen Mädchen in mitleidigem Tonfall: “hmm…Männer stehen ja eher auf lange Haare…” anhören.
anekdotische evidenz: männer, die auf kurze haare stehen, vögeln auch frauen mit wallemähne. umgekehrt: not so much.
so oder so ödet mich emma watson unglaublich an.
son quark, die sind alle total scharf drauf, da reinzugreifen und durchzuwuscheln. wenn inner umfrage die meisten männer lange haare besser finden, dann doch nur, weil sie keine heißen frauen mit kurzen haaren kennen. das bedeutet aber nicht, dass frauen mit kurzen haaren nicht heiß sind.
lia: schnipp, schnapp, haare ab? trau dich! kenn ne gute friseurin…
Awwww, leider nein! Mein Gesicht fordert eine Wallemähne. Für immer und ewig -_-
ich hab lüüüübe meine kurzen haare: pflegeleicht und ich find sie auch immernoch hübsch, obwohl meine schwester hin und wieder mal nen schreck kriegt, wenn ich mich in ihre wohnung schleiche und sie im ersten moment denkt, da würde ein fremder junge rumstreunen.
So ein Pixie-Cut, kann schon was.
es gibt meiner meinung nach viele frauen, die mit kurzen haaren besser (und sexier) aussähen als mit langen. und wen juckt’s, was “die männer” laut käseblatt sexy finden?
Kopie!
Diese “neuen” Frauen vermitteln einen starken Selbstausdruck, allein durch den kurzen Schnitt, der die Kontur, die Kopflinien, das ganze freie Gesicht sehen lässt.
Die Frau zeigt sich.
Was reizt Männer an Frauen mit sehr kurzem Haar?
Lange Haare sind, wie lange Röcke oder lange Ohrgehänge, immer bewegungseinschränkend.
Frauen, die ihre Beweglichkeit einengen sind schwächer, brauchen Hilfe, wirken weniger bedrohlich.
Frauen jedoch, die Hosen tragen, keinerlei Schmuck, kurze Haare, an denen mann sie nicht packen kann, wirken unabhängig und sind es auch.
Sie sind flexibler und stärker.
Es gibt Männer, die starke Frauen mögen und suchen! So genannte “Muttersöhne” haben Angst vor Frauen und wünschen sie so schwach und hilfsbedürftig wie möglich, sie sorgen dafür, dass sie mädchenhaft und abhängig bleiben.
Sie können sich unabhängig und frei bewegen und brauchen keine behindernde Handtasche, die ständige Aufmerksamkeit verlangt, weil Geld, Kreditkarte, Schlüssel und Ausweis in die Hosen- oder Jackentasche passen.
Solch eine Frau ist gleichwertige Partnerin für einen Mann.
Die äußere Erscheinung, die Unabhängigkeit und Freiheit signalisiert, spiegelt doch die Gesamtpersönlichkeit der Frau. Das ist eine Person, die die Verantwortung mit trägt. Kein ewig kleines Mädchen, das beschützt und vor allem versorgt werden will, wie ein Kind, das nicht flügge werden mag.
Nur patriarchale Männer, die im Grunde beziehungsunfähig sind, zu erwachsenem Sex nicht imstande, sich selbst nicht als Partner einbringen können, wollen eine Kindfrau, notfalls eine aus Asien.
Starke, emanzipierte Männer fühlen sich von einer starken Frau angezogen.
Auf gleicher Stufe stehen – in allen Bereichen: Liebe, Probleme, Alltag und Sex.