Da flenne ich letzte Woche noch nach einem WM Song von Jogis Jungs höchstpersönlich – und was müssen meine fußigeplagten Äuglein ein paar Tage später feststellen? Es gibt ihn schon längst, quasi seit einer halben Ewigkeit! Mesut Özil, seines Zeichens Vorzeigekicker, Pass-Papst und überhaupt, hat sich extra vor seinem Abflug nach Südafrika ins Studio gestellt und ein paar Zeilchen ins Mikro gehustet. Zwar nicht zur Bedürfnisbefriedigung meinerseits, sondern nur für seinen Sponsor mit dem Häkchen, aber da wollen wir ja mal nicht so sein.
Vor allem, weil kein Geringerer als der Delay Lama einen der stärksten Songs aus “Wir Kinder vom Bahnhof Soul”, nämlich “Large”, dafür zur Verfügung gestellt hat. (Wie viel Kohle es gab, will ich lieber gar nicht wissen, weil ich sonst vor Neid meinen als Vuvuzela in der Ed Hardy-Sonderedition getarnten Baseballschläger … anknabbern muss.) Aber nun ja, beim DFB wird eben nicht nur oh so modern gespielt, sondern auch zeitgemäß geträllert und so kickt der gute Mesut zum altbewährten Beat derbe Rhymes wie “Ich bin jung, geboren in den Achtzigern und ich hole den Pokal in Südafrika …”. Und, wie finden wir das jetzt? Kann er damit wirklich den Franz von 1966 vom Thron stoßen? Wir sind da ja noch sehr unschlüssig.
Kennen den natürlich, aber hab’s gerade auch nöchmal geguckt – zu geil! Für mich DIE Entdeckung, den hatte ich sö gar nicht auf dem Zettöl.
YÖ!