
Spätestens seitdem er vor Terry Richardsons Linse stand, ist Jake
Gyllenhaal für so ziemlich jede Mumu-Besitzerin auf diesem Planeten einer der hottesten Macker aller Zeiten und wer was anderes behauptet, lügt. Hach. Ich habe Jakes sexuelles Potential sogar schon in Donnie Darko erkannt, Knochenanzugsdings hin oder her.
Lieber Mister G, wie du also folgerichtig bemerkt hast, finden wir dich unglaublich heiß, aber sorry, dem folgenden Herrn hier kann in meiner “Den würd ich sofort”-Skala leider niemand das Wasser reichen: Kurt Cobain. Diese Aussage ist zwar mainstream ohne Ende, aber natürlich kann ich absolut nichts dafür, weil der feine Herr Nirvana oberflächlich betrachtet irgendwie alles hat, was man damals als vierzehnjähriges Indiemädchen mit eingedrehtem Chucksbein so brauchte. Ergo: Unsterbliche Optik-Liebe forever. Wer kann einer doppelten Portion Weltschmerz gemischt mit Gitarrenskills und akutem Sexuell-Sein in dem Alter schon ernsthaft widerstehen? Eben.
Dass das als oh so unverfilmbar gehandelte Leben meiner Teenieliebe also bald in die Kinos kommen soll, finde ich gar nicht so empörend wie der Rest der Welt, weil ich ja so eventuell die Chance hätte, via Leinwand ein Stückchen der beiden gerade erwähnten Herren abzubekommen: Angeblich soll Jake Gyllenhaal nämlich einen ordentlichen Platz auf der “Wer gibt denn jetzt den Kurt?”-Castingliste bekommen haben. Er selbste meinte dazu schon grinsend, dass er sich die aktuelle “Prince Of Persia”-Matte dafür ja nur noch bleichen müsste und dann würde das Cobain-Ding schon irgendwie laufen. Aber Achtung, lieber Jake, bevor du das Blondierpulver rausholst, solltest du mal einen kleinen Blick auf die – im wahrsten Sinne des Wortes bissige – Konkurrenz werfen: Robert Pattinson, seines Zeichens Kreischobjekt der heutigen Zahnspangenfraktion, wird gerade ebenfalls als heißer Kurt-Anwärter gehandelt – und ich weine jetzt schon. Leute, der Vampir an der Nirvana-Gitarre, das könnt ihr mir doch nicht antun, oder?
Und während wir Ladies deshalb jetzt also schon entsetzt unsere Johanniskraut-Vorräte plündern, habe ich für die Macker auf diesem Planeten noch eine gute Überraschung: Wenn man der Gerüchteküche glauben darf, soll Courtney Love von keiner Geringeren als Scarlett Johansson verkörpert werden und ich freue mich jetzt schon auf die Szene, in der sich der frühe Kurt und die frühe Courtney zum ersten Mal begegnen. Laut der Biographie über Frollein Hole, die mir irgendwann mal in die skandalgeilen Hände geraten ist, soll er sie in diesem magischen Augenblick nur abschätzend gemustert und “Du bist ja heiß, aber nimm mal 10 Kilo ab und dann wird das vielleicht was mit uns beiden, Baby” gesagt haben und das war dann der Beginn einer wunderbaren Ehe. Ähem.
Aber kommen wir zurück auf’s Wesentliche: Da wäre einerseits der Jake, andererseits der Vampir. Irgendwie nicht gerade eine Aussicht, die mich in wilde Begeisterungsstürme mit anschließendem Gruppenfummeln zu “All Apologies” versetzt. Nehmen wir also mal an, ihr wärt der Boss der Casting-Crew und könntet euch Hollywood-Größen genauso wie Newcomer oder absolute Geheimtipps von A bis Z aussuchen – von wem sollte Kurt Cobain dann gespielt werden?
kein schauspieler, nicht hollywood, aber ich finde, dass david garrett optisch gewisse ähnlichkeiten zum feinen herrn cobain
aufweist. und wer sich noch an nils neumann von viva 2? erinnert (der kam bei mir gleich nach kurt cobain): das wäre mein absoluter favorit, falls er noch so aussieht wie zu den zeiten, als es noch musikfernsehen gab.
nebenbei bemerkt: ein gewisses synonym für frauen in diesem beitrag hat mir echt die schamesröte ins gesicht getrieben…
also für die optimale kurt-besetzung müsste ich nochmal in ruhe brainstormen aber was ich wirklich für perfekt erklärt hätte wäre brittany murphy als courtney love. daraus kann ja leider nichts werden, scarlett johannson ist zwar wirklich ne schnitte aber so wirklich vorstellen kann ich sie mir in der rolle noch nicht. ich bin jedenfalls der überzeugung, dass jake gyllenhaal und robert pattinson in meinem brainstorming nicht auftauchen. sexiness hin oder her, ich plädiere für unverbrauchtes frischfleisch! focus on cobain.
Ich stimme Kathi vollumänglich zu. Weder Jake (drool, love!) noch Scarlett (drool, love!) sollten den Grungevorlagen die Show stehlen.
Was Joy Divisions Frontmann Ian Curtis in Sam Riley (Control) gefunden hat, wünsche ich auch Kurt Cobain: Einen Darsteller, der hinter der Vorlage zurück tritt und trotzdem das letzte rausholt.