Ich finde Monrose geil. Und das liegt nicht nur an Mandy, ich meine das
wirklich ernst: Die Mädels sind die einzige Casting-Girlie-Band, die bei mir jemals über den Status “unerträglich” hinausgekommen sind.
Bitte?!, denkt sich jetzt der eine oder andere von euch natürlich kopfschüttelnd, der Junge sollte lieber mal seine Happy Pills wechseln – aber vertraut mir, bevor ihr eure Feed-Abos wild kündigt und uns mit hasserfüllten Trollkommentaren oder “Ey, kann isch ma die Handynummer von der Mandy kriegen?”-Mails überschüttet, solltet ihr euch noch den ein oder anderen Absatz reinziehen (und dann entscheiden).
Denn ich geb’s ja zu – die erste Monrösen-Single namens “Shame” war natürlich äußerst grenzwertig. Aber Achtung, ich kenne trotzdem kaum jemanden, der Ende 2006 nicht mindestens einmal – und wenn es nur verächtlich war – halblaut “It’s such a shame, it’s such a shame, ah ah ah!” vor sich hin geträllert hat (bis ihm aufgefallen ist, was er da eigentlich gerade von sich gibt und sich den Mund mit Seife ausgewaschen hat).
Hey, und das macht auch gar nichts, weil es ja irgendwie der Fluch des Ohrwurms ist, immer einen Song in Endlosschleife durch unser Gehirn zu ballern, den man eigentlich abgrundtief ätzend findet – ich sag nur “Barbie Girl” von Aqua, das ich gerade (textlich einwandfrei, of course!) vor mich hinsumme, während ich hier das Teil hier für euch fertig tippe. Und sprechen wir’s aus gegebenen Anlass mal aus: Ich bin einfach ‘n Popschwein. Deswegen mag ich sowas wie Monrose – auch wenns mir nicht gefällt (!) – und zappte im Mai 2007 auch selbstverständlich nicht weg, als Mandy, Bahar und Senna beim Topmodel-Finale plötzlich auf die Bühne hüpften.
Und als hätte ich es geahnt: Der Track, den sie dort ausgepackt haben, hat mir einfach nur noch geflasht. “Hot Summer”, Mann. Sowas wie “Toxic” von Britney aus good old Germany – ihr glaubt gar nicht, wie lange ich auf so ein Arrangement gewartet habe! Effektive Musik, you are my hot hot sex. Leicht. Sauber. Auf den Punkt. Musik, die sich nicht anstrengt, irgendetwas zu sein, sondern einfach nur ihren Zweck erfüllt. Verbrochen wurde “Hot Sommer” übrigens von zwei songwritenden und produzierenden Dänen namens Remee und Thomas Troelsen, die dafür ja echt einen kleinen Schrein verdient hätten.
Versteht mich nicht falsch. Natürlich gehört HipHop mein Herz und Dende oder Denyo werden immer einen riesengroßen Teil meiner seelischen Kassetten-Kiste einnehmen, weil sie mich zu dem gemacht haben, was ich bin – oder, besser gesagt, eher dafür gesorgt haben, dass ich nicht das werde, was ich nicht bin. Doch wenn ein Teil meiner Gehörgänge unerbittlich nach Popschwein-Content verlangt, kann ich das letzte freie Kisteneckchen doch trotzdem bequem mit Dieter Bohlen- und David Guetta-Produktionen füllen. Nur weil ich auf “Fear And Loathing” stehe, heißt es ja auch nicht, dass ich niemals “Punkt 12″ gucken würde, oder?
Und was soll ich sagen? “Like A Lady”, die brandneue Nummer der Monröschen, ist wieder überragend und klingt ‘n bisschen wie die Evolution von La Bouche. Die 2010er Version eines ordentlichen Eurodance-Tracks, also genau das Richtige oder einfach nur: Effektive Musik halt. Jetzt käme pbrigens der Part, an dem ich wie gewohnt im “Und ihr so”-Style nach euren höchst peinlichen Ohrwürmer und streng geheim gehaltenen Musik-Vorlieben im Trash-Bereich fragen würde – aber dass ihr euer Image nicht zerstören wollt, muss ich natürlich respektieren. Ihr Muschis.
die gutste Mandy aus meinem Nachbarort. Bin eher so der Bahar Typ. Wenn überhaupt. Aber was musikalisch ab und zu dabei herauskommt taugt als guter Pop. Hast in vielen Punkten recht. Laut und mit viel Bass. Läufts.
Also wenn schon Castingschrottband, dann Queensberry.
jaa monrose sind die einzige castingband, wo mans nicht mekrt..hallo schon über 4 jahre auf dem markt, die sind schon cooool! und coole musik voll ohrwurm und so…joa warum net:):)
Ich marg von Monrose am liebsten Senna Guemmour die ist voll geil !