Ringe und das Paradies
Hot. Sexy. Spektakulär und absolut atemberaubend. Aber genug von mir, widmen wir uns zur Abwechslung mal lieber den Erlebnissen der wirklich wichtigen BlingBling-Menschen in den letzten sieben Tagen.
Den peinlich-petzenden Eli Roth und das Stinkewasser von Jennifer Aniston lassen wir dabei dezent unter den Tisch fallen und gehen lieber gleich zu den Bienchen, Blümchen und der derzeitigen Bestäubungsaction über. Von Frühlingsgefühlen zu sprechen wäre an dieser Stelle nämlich fast schon untertrieben, weil nicht nur Rihanna ihre absolute Notgeilheit outet und Katy Perry altarkirre hoch zehn ist, sondern neben meiner Wenigkeit sogar die süße Hannah Montana schon die Hochzeitsnacht plant.
Und so wäre die Welt der KW 14 also wunderbar hormongesteuert, wäre da nicht der Begründer des Punk für immer von uns -- aber stop. Denn das kommt ja jetzt. Hier. Live und direkt. In “End of the weak”, bekanntlich ja dem sexuellsten Wochenrückblick des … Planetens, oh ja …
Der Mann, der den Punk erfand, stirbt mit 64 Jahren an Krebs
RIP Malcolm McLaren
Der gute Mister McLaren war in jeder Hinsicht ‘ne absolut geile Sau. In den oh so wilden Siebzigern vögelte er die wunderbare Vivienne Westwood, studierte nebenbei Kunst und weil das noch nicht genug war, verkaufte er zusammen mit seiner Lady im eigenen Londoner Laden “Let It Rock” (später eindrucksvoll in “Sex” umbenannt) auch noch crazy Klamotten.
Und hätte er damals nicht den unerfolgreichen Typen, die sich The Strand nannten, ein bisschen Stil verpasst, wäre der UK-Punk wohl nie so richtig zum Röhren, Schrammeln und Müffeln gekommen: Nach dem großen Umstyling gab er ihnen auch noch gratis einen neuen Namen, ernannte sich kurzerhand zu ihrem Manager -- und siehe da, die Sex Pistols waren geboren. Provokation hatte endlich einen Namen, Anarchie-Sound wurde Mainstream und die Queen rasiert. Oder so.
Und nicht zuletzt weil der feine Herr McLaren für sein letztes musikalisches Projekt ein paar Game Boy-Sounds gesampelt und 2000 kurz mal Bürgermeister von London werden wollte (bis ihm auffiel, dass die Idee wohl doch nicht so knorke war), sagen wir: Junge, du warst Wahnsinn. Viel Spaß im Paradis, gib Gott ‘nen fetten Knutscher und Allah ‘nen heftigen Handshake von uns und knack nicht gleich alle Jungfrauen auf einmal.
RiRi disst ihren Macker (ja, den Baseballer)
“Ach, naja … zum Vögeln reicht’s”
Du wolltest eigentlich nur zum Kiosk und dir ganz friedlich ein Bier holen. Doch sie haben dich schon erwartet: Fünf wie auf Naturspeed kreischende Bräute, die sich ihr knallpinkes Make-up passend zu den DSDS-debilen Mottoshirts mit Homers Schminkpistole in die Fresse geklatscht haben und dich auf offener Straße mit Knutschern und BH-Spielen bedrängen. Barbie-Puff-Ausflug? Topmodel-Challenge? Oh nein. Jungesellinnenabschied!
Und genau sowas soll Rihanna jetzt für ihre allerneuste Busenfreundin Katy Perry organsieren. Die heiratet ja bekanntlich ihren Macker Russell Brand demnächst in Indien, also nicht wundern, wenn euch demnächst paar Buddha-Babes mit der Mission, die wie gerade beschrieben haben, entgegenkommen.
Ach ja, ansonsten gibt unsere RiRi übrigens nicht gerade die vorbildliche Brautjungfer: Bei einem Radiosender gab sie zum ersten Mal zu, dass da mit Baseballer Matt Kemp doch ‘n bisschen mehr ist -- Betonung auf ‘n bisschen, denn: “Es ist nichts allzu Ernstes. Eine richtige Beziehung würde zu viel Zeit und Energie in Anspruch nehmen. Ich will nur Spaß, das ist alles.”
Liam Hemsworth ist dran
Miley Cyrus will vor den Altar
Jahahahaha! Wenn’s nach Miley Cyrus geht, würde ihr aktueller Bubi Liam Hemsworth, den sie schon am Set zu “The Last Song” anschmachten durfte, ebenfalls lieber gestern als heute vor den Altar geschleift werden. Anscheinend ist die Kleine sowas von verknallt, dass sie Liam gleich nach ihrem achtzehnten Geburtstag im November heiraten will. Mamas Kleid hat sie sich dafür auch schon klar gemacht, kann also nix mehr schief gehen.
Und weil gerade so unglaublich viel Liebe in der Luft liegt, verkünde ich hiermit, dass ich Pete Doherty, Carl Barât, Johnny Borrell und die süße Berlinessa demnächst hintereinander in einer Massenzeremonie ehelichen werde. Widerstand ist zwecklos.
Von Lia R / 10. Apr. 2010 / 21:06 Uhr







