End of the weak!
Im Moment schaff ich’s leider einfach nichts vor’s Mikro, was natürlich trotzdem nicht bedeutet, dass ihr dauerhaft auf den sexuellsten Celebrity-Wochenrückblick des Planetens verzichten müsst. Dass unsere heißgeliebten Bling-Bling-Menschen im Moment nicht akustisch beleuchtet werden können, macht nämlich rein gar nichts - uns bleibt ja immer noch die Optik.
Und so spielen wir zum Wochenende zur Abwechslung mal wieder eine Partie Style-Police. Heute mit am Start: Rihanna und Anne Hathaway in blau und Mischa Barton war’s ebenfalls. Aber genug der blumigen Worte - jetzt seid ihr gefragt: Augenkrebs-Outfit oder Zucker für die Netzhäute? Stylish oder sowas von hässlich? Nice oder nuttig? Oder einfach: Herzlich Willkommen zu einer unserer altbewährtesten Rundumschlag-Runden: HEISS oder SCHEISS?
Back to Busenblitzer: Rihannas Zukunfts-Zelt
Ich habe immer noch den schweren Verdacht, dass einer der Echo-Kommentatoren auch die olympischen Biathlon-Rennen mit seiner sexuellen Stimme untermalt hat und wenn dem schon auf Magdalena Neuner einer abgeht, möchte ich gar nicht wissen, wie es nach Rihannas Auftritt dort in der Kabine aussah.
Auf dem Roten Teppich vor der Show offenbarte sich jedenfalls mal wieder, dass wir nicht umsonst vor nicht allzu langer Zeit in unserer kuscheligen Shortcuts-Ecke die Rubrik “Warum man Rihannas Stylisten definitiv foltern sollte” eingeführt. Mittlerweile sieht ihr Herr Garderobe zwar davon ab, sie wie seine Hausdomina in seinem Keller-Darkroom anzuziehen, aber ob dieser Ganzkörper-Überwurf, der irgendwo zwischen Beyoncé und Lady GaGa flattert, wirklich besser ist? Okay. Der Ausschnitt entschädigt natürlich einiges. Und die Schuhe … hach! Also ich bin für heiß. Und ihr?

Mischa Barton: Aus Braun mach Blond!
Wenn man davon als Fashionista mit Hang zum Heroin-Chic nicht schon immer geträumt hat: Morgens aufwachen und ohne irgendwelche Bemühungen auszusehen wie Britney Spears in ihren härtesten Psychopharmaka-Zeiten. Mischa Barton demonstrierte in dieser Woche ja schon mal bei uns, dass sie mittlerweile trotz der täglichen 3,5 Promille Restalkohol wieder komplett angezogen auf die Straße geht und dort dann sogar halbwegs geradeaus laufen und grinsen kann.
Wir sind begeistert. Sie selbst unterstreicht diesen neuen wie glorreichen Lebensabschnitt - wie könnte es auch anders sein? - im besten Pussy-Style mit einer neuen Haarfarbe. Also ich weiß ja nicht … obwohl blond bekanntlich der Ton der richtig heißen Schnecken ist, sieht das Ganze bei Mischa irgendwie unfertig aus. Was fehlt? Ein Accessoire, of course!
Unser bescheidener Tipp für den richtigen Ranzigkeites-Grad im ach so angesagten “Riot Grrrl meets Blümchen”-Outfit: Eine Tetrapak mit dem Aufdruck “Peter Mertens Tafelwein” unterstreicht den Look und lässt sogar weiche Käseschenkel ein bisschen glamourös aussehen. Mischa, wir zählen auf dich! Und nächstes Mal gibt’s auch wieder einen getexten Streichler. Versprochen.

Anne Hathaway: Amélie meets Leia (mit Müsli)
Die Dreharbeiten zu “Der Teufel trägt Prada” sind offensichtlich schon verdammt lange her - aber macht nix: Dafür wurden heute die übriggebliebenen Teile vom “30 über Nacht”-Set ausgeführt. Aber von vorne: Erinnert ihr euch noch Natürlich hat sich unsere überragende Analyse diverser zwonulliger Mädchenprototypen für immer in euer Gedächtnis gebrannt. Und wer immer noch glaubt, dass man Amélie und Leia nicht in einem Outfit vereinen kann, muss sich nur mal Anne Hathaway angucken.
Denn mal ehrlich: Wer braucht zur Demonstration seines Geek-Girl-Tums schon Oversized-Klamotten, wenn die wunderbare braune Strähnenwelt der Anne so offensichtlich ungekämmt über der Nerdbrille hängt? Und wenn die enge blaue 80ies-mäßige Denim-Uniform mal nicht geekig rüberkommt, dann weiß ich’s auch nicht.
Die Krönung des oben abgebildeten Outfits sind aber ganz klar die bestimmt selbst für einen guten Zweck entworfenen Müsli-Schlappen, von denen ein Euro pro verkauftes Paar an bedürftige Kinder gespendet wird. Damit lässt es sich ja auch so wunderbar politisch korrekt über den mit Blattgold ausgelegten Boden im 40-Zimmer-Anwesen schlendern … und genau das ist das Raffinierte an dem von Miss Hathaway gewähltem Look: Hartziges Understatement, das trotz allem nicht folgenden erleichterten Ausruf verbergen kann: Thank God I’m A VIP!

Von Lia R / 6. Mär. 2010 / 19:50 Uhr










