Bloggen macht sexy

Eigentlich wollte ich mir neulich mit meiner gewohnten virtuellen Dosis Sex, Schwänze und Stalking den Staub, den ein Seminar mit dem reißerischen Titel “Reflexive Männlichkeiten” hinterlassen hatte, aus den Gehirnzellen pusten. Dass die Blogosphäre auf einmal ebenfalls ihren Reflexiven schiebt, konnte man ja nicht ahnen - und die daraus folgende Erkenntnis traf mich dementsprechend schwer: Blogs sind also tot. Shit. Was machen wir dann eigentlich noch hier? Ist sexdrugsblognroll.com nichts anderes als ein Fehler in der Matrix? Aber egal, man ist ja flexibel und Wayne soll schließlich auch seine Daseins-Berechtigung haben.

Außerdem hat das Resümee “Ich fick euch alle. Ihr könnt mich auch alle ficken. Is mir scheißegal.” der ganzen Sache (okay, natürlich stimmt das nicht, aber ihr Fazit klang einfach am besten) unweigerlich das Gefühl beschrieben, mit dem ich mich aus den meisten Seminaren verabschiede. Somit hatte ich als Pluspunkt zum Lesetraining durch lange, noch reflexivere Blog-Posts und Kommentare ja quasi auch noch (fast schon wieder) was für die Uni gemacht.

Deshalb fragen wir jetzt mal im schönsten Dozenten-Style bei mir selbst nach: Frau .R, nun erklären Sie uns bitte, welche Passage in den vorliegenden Texten über das Todesröcheln des Weblogs im Allgemeinen Sie besonders beeindruckt hat? Na logo, mach ich doch gerne: “Was mich derzeit am Internet am meisten fasziniert, sind Fashion-Blogs. Das ist, aus meiner Sicht, derzeit der aktivste Teil des bloggenden Internets. Es ist unfassbar, wie intensiv die (hauptsächlich) Damen den Netzwerkgedanken vorantreiben, wie sie sich gegenseitig Ansporn und Inspiration liefern. Sie zicken, schneiden und schleimen. Sie sind lebendig. Was man von uns anderen nicht wirklich behaupten kann.”, meint dieser Herr hier und das hat mich wirklich grinsen lassen. Weil er sowas von Recht hat.

Denn auch wenn uns das deswegen keiner mehr glaubt: Wir lieben Modeblogs. Ehrlich. Und an dieser Stelle wiederhole ich mich gerne nochmal - wenn das Web 2.0 meine große Liebe ist, dann sind Fashionblogs sowas wie der Sex in dieser Beziehung. Ja, ich bin heiß auf einen wilden Mix aus intimen Details, coolen Klamotten und Zuckerbrot-und-Peitsche-Ladies, mannfRed dagegen (nicht auf mich, sondern) primär auf eine gewisse Französin. Aber das ist eine andere Geschichte.

Von allen Oberflächlichkeiten mal abgesehen: Die Modebloggerszene zeigt, wie fresh, funky und fancy das Web 2.0 sein kann - man muss sich nur auf den richtigen Seiten rumtreiben. Bestes Beispiel dafür: Mirjam und Julia, seit dem vergangenen Wochenende stolze Herausgeberinnen des ersten deutschsprachigen Online-Magazins von Blogettes für Blogettes. Wir haben mit den beiden über Klischees, Klamotten und das Kommentar-Problem gesprochen.
The Blogettes
sdbr: Für viele virtuellen Fashionistas seid ihr keine neuen Gesichter. Auf chic-und-schlau.ch und fanfarella.at teilt ihr euren Style stückchenweise mit dem Rest der Welt. Für alle anderen dürft ihr aber gerne nochmal erklären: Wie lange seid ihr schon in der Blogosphäre aktiv?

Mirjam: Ab heute ist chic und schlau bereits ein Jahr alt und ich bin selber überrascht, was ich in dieser kurzen Zeit erreicht habe. Ich habe vorher schon gebloggt, aber wirklich nur auf reiner Hobby-Basis. Dann hat mich eine ehemalige Freundin darauf aufmerksam gemacht, wie blöd ich sei, weil ich mir für Mode interessiere. Das war der Anfang von chic und schlau. Heute habe ich einen der meistbesuchten Modeblogs, viele neue Kontakte, Erfahrungen und sogar Freunde.

Julia: Mein Blog ist noch sehr jung, erst ein dreiviertel Jahr alt. Ich gründete ihn, weil ich meine Freunde über Facebook mit Internetfunden und Klamottenlinks vollgespammt habe.

Also entschloss ich mich ab sofort nur noch die Leute mit meinem Getippsel zu sekieren, die es auch interessiert. Dadurch bin ich auf Modeblogs gekommen und die Idee, Outfits zu zeigen, gefiel mir, also band ich das auch in meinen Blog ein.

Momentan entwickelte er sich aber zusehends weg von einem reinen Mode- oder Kleiderschrank-Blog, hin zu „meinem“ Blog aber schon mit Schwerpunkt Mode, würde ihn aber keinesfalls einen reinen Modeblog nennen. Outfitposts sind auch sehr selten geworden, könnte aber auch an der Jahreszeit liegen, denn je kälter es wird umso eher kleide ich mich zweckorientierter, sprich: Hauptsache ich friere nicht.
The Blogettes

sdbr: Mahret hat es bei stylespion.de so formuliert: “Langsam aber sicher ist aus dem Hintergrund aber eine zweite Modeblogger-Generation herangewachsen, die sich teilweise mit den ‘Alten Hasen’ verzahnt, teilweise auch autark nebenher existieren [...] Mit autark meine ich völlig autark, teilweise sind die Pioniere der deutschen Modeblogosphäre nicht einmal bekannt in den neuen Kreisen, das ist schon interessant … “ Wie seht ihr das?

Mirjam: Es sind nicht mehr die “Großen” und die “Kleinen”. Eher die Älteren und die Jüngeren. Die Jungen kommen mit neuen Ideen, stellen sich viel mehr selbst dar und der Blog an sich dreht sich oft mehr um die Person als um die Mode. Das machen die meisten ‘Alten Hasen’ nicht und ich glaube, dass man auch deshalb nicht den Draht zueinander findet. Meiner Meinung nach sind das zwei Szenen, die nebeneinander leben. Aber die Jüngeren sind trotzdem eine Konkurrenz.

Julia: Ich stimme Mirjam in dem Punkt zu, dass es sich um zwei Szenen handelt. Hinzu kommt, dass die BloggerInnen mit vielen Zugriffszahlen einfach sehr viel Arbeit noch abseits des Bloggens haben. Das unterschätzen viele. Das Postfach wird immer voller und der Druck, den Blog so zu halten und vielleicht größer zu machen, steigt auch.

Da wird die Zeit, sich in der Blogosphäre umzusehen und auch abseits der üblichen Verdächtigen vorbei zusehen, sehr knapp. Denn gute Blogs zu finden, ist nicht so einfach. Kann mir gut vorstellen, dass es dann um Effizienz geht. Lieber die wenigen großen, aber dafür gut gemachten Blogs besuchen, als die schon knappe Zeit verwenden, um viele kleine, weniger gut gemachten Blogs zu sichten, mit denen man sich als weiterentwickelte BloggerIn nicht identifizieren kann.

Wenn sich diese Blogs in irgendeiner Art hervorheben würden (und wenn es nur Provokation ist), würden sie auch von größeren Blogs bemerkt und verlinkt werden, mehr Zugriffe bekommen und länger bestehen als es der Großteil dieser Blogs es tut. Obwohl ich noch relativ neu in der Blogosphäre bin und absolut kein ‘Alter Hase’, hatte ich binnen eines halben Jahres unzählige tote Links in meiner Blogroll!

Und das Problem mit der Identifikation ist bestimmt auch andersrum zu sehen. Je professioneller ein Blog betrieben wird, umso eher wird er für mich uninteressant, muss ich zugeben. Ich liebe es ein bisschen Privates von den BloggerInnen mitzubekommen, schön verpackt in amüsanten Sätzen mit hübschen Bildern und kreativem Output. Wenn ich über News aus der Modewelt informiert werden will, dann geh ich zu den ‘Alten Hasen’.
The Blogettes

sdbr: Warum ist eurer Meinung nach der vom Rest der Blogosphäre so viel beschworene Zusammenhalt unter den Modebloggerinnen so stark?

Mirjam: Als Bloggerin aus der Schweiz kenne ich hier sehr viele nationale Blogger und glaubt mir, die haben einen größeren Zusammenhalt. Bloggertreffen, Bloggerfondue, Twitterbrunch, etc. werden fast wöchentlich organisiert. Zu den Modebloggerinnen kann ich nur sagen, dass wir uns alle für das Gleiche interessieren. Meine Kolleginnen verstehen zum Beispiel manchmal nicht, wieso ich in so etwas Blödes wie Bloggen Zeit investiere.

Diese “gemeinsame Sache” schweißt also schon zusammen. Außerdem gibt es immer noch nicht so viele Frauen, die viel online sind und Twitter nutzen, Blogs führen und sich mit all diesen Dingen auskennen. Wir sind uns also alle auf eine Art ähnlich.

Julia:
Ich glaube es liegt daran, dass Mode etwas sehr Subjektives ist, das polarisieren kann und über die sich nicht nur ganze Jugendkulturen definieren. Gerade durch Mode und auch Musik können sich Menschen identifizieren, suchen so Gleichgesinnte, fühlen sich dadurch verstanden und bekommen Rückhalt - durch kaum etwas anderes kann meiner Meinung nach ein höheres Zugehörigkeitsgefühl erzeugt werden, Stichwort Uniformen.

Und da Frauen einfach kommunikativer sind und die Modebloggerei ein Frauending ist, ist der Austausch auch viel größer. Es zeigt sich auch, dass Online-Medien eher in Frauenhand sind, dazu gibt es einen Artikel im „Der österreichische Journalist“. Leider ist es nach wie vor so, dass Online-Medien als eher zweitrangig gesehen werden nach Print-Medien, da bekommt die hohe Frauenquote einen schalen Beigeschmack.

sdbr: Mirjam polarisiert mit ihren Outfits und Aussagen offensichtlich stark, Julia wird gerne mal vorgeworfen, dass sie sich zu sehr in den Mittelpunkt stellt. Warum bietet ihr so viel Angriffsfläche?

Mirjam: Ich muss immer wieder über die Aussage lachen, dass Julia im Mittelpunkt ihres Blogs steht. Auf meinem Blog sage ich halt meine Meinung und die teilen nicht alle. Deshalb gibt es manchmal größere Diskussionen, aber das mag ich ja auch. Wir stellen uns beide mit unseren Kleidern und Aussagen vor Hunderte von Frauen. Ohne Schutzschild oder Kugelweste. Klar werden wir angegriffen.

Julia: Ganz ehrlich, ich bin nicht der Meinung, dass ich so viel Angriffsfläche biete, ich provoziere eigentlich recht selten und lasse meist Raum für andere Meinungen. Außerdem versuche ich schon in meinen Texten, den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und der Vorwurf, dass ich im Mittelpunkt stehe ist nicht ernstzunehmen. Der Blog trägt meinen „Namen“, natürlich dreht er sich um mich.
The Blogettes

sdbr: Negatives Feedback lässt einen als Blogger ja nie wirklich kalt. Wie geht ihr mit solchen Kommentaren um?

Mirjam: In diesem Jahr habe ich mir ein sehr dickes Fell zugelegt. Deshalb geht heute das Meiste an mir vorbei.

Julia: Ich habe Glück, denn ich bekomme sehr selten beleidigende Kommentare. Ich sage bewusst beleidigende Kommentare, denn negative Kritik ist willkommen. Ich habe aber auch Pech, denn nur „bad press is good press“. Ich habe Mirjam schon einmal gesagt, dass ich denke, dass genau die Tatsache, dass sie eben so viele böse Kommentare bekommt, ihr viele LeserInnen einbringt, die neugierig sind und wissen wollen, was sie denn nun schon wieder von sich gibt.

Es gibt auch bestimmt genügend Leute, die es lieben, beleidigende Kommentare zu schreiben und sie auch zu lesen. Die so die Aufmerksamkeit der meist gut besuchten Bloggerin auf sich ziehen und eine Antwort von ihr bekommen wollen. Ein positiver Kommentar bekommt nicht immer so viel Aufmerksamkeit. Vielleicht auch ein Grund, vielleicht nur unbewusst.

sdbr: Woran liegt es, dass der Umgangston in den Kommentarfeldern vieler Fashion-Blogs so oft in Richtung unterste Schublade geht? Spielt da der Frauenüberschuss vielleicht eine große Rolle?

Mirjam: Ja, sicherlich! Kein Mann würde jemals so fiese Dinge schreiben. Manchmal bin ich ja sehr geschockt, wie dreist und gemein Frauen sein können. Ich glaube, der Grund dafür ist eine Mischung aus Neid, Missgunst, Verständnislosigkeit und Langeweile.

Julia:
Ich weiß es nicht, einerseits sagt man Frauen Harmoniebedürfnis nach, andererseits Zickenterror. Man bedient sich dann mit dem Klischee, das gerade passt. Ich habe auch schon mal von einem Mann einen beleidigenden Kommentar bekommen.
The Blogettes

sdbr: Trotz allem habt ihr euch dazu entschieden, die Fashion-Blogosphäre mit einem neuen Projekt zu bereichern: “The Blogettes”. Erzählt doch mal kurz, was da auf uns zukommt und wie ihr dazu gekommen seid.

Mirjam: Julia ist schuld.

Julia: Die Idee, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen beschäftigt mich schon seit einiger Zeit – nur das Thema hat mir gefehlt. In einer Diskussion mit meinen österreichischen Bloggerkolleginnen habe ich festgestellt, wie schade es eigentlich ist, dass viele kleine Blogs, die wirklich sensationell sind, nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die sie eigentlich verdienen würden.

The Blogettes will sich nicht nur auf große Blogs beschränken, sondern auch kleinere, aber sehr kreative und junge Blogs aufspüren und denen die Plattform bieten, um sich präsentieren zu können. Ich bin natürlich bereits gefragt worden, welchen Sinn es hat, ein Magazin über Blogger herauszubringen, weil diese dich eigentlich mit Magazinen konkurrieren. Aber fragt man eine passionierte Modebloggerin nach ihren Berufswünschen, steht Modejournalistin meist ganz oben. Die Talente bleiben aber ungenutzt.

The Blogettes lädt Bloggerinnen zum Mitmachen ein, denn so profitieren beide Seiten. Der große Nachteil eines Blogs ist nämlich, dass Posts, die einen Monat alt sind, meist im Archiv verstauben - im Magazin blättert man doch eher bis zum Ende durch. Eine Fotostrecke, wie die im aktuellen The Blogettes-Magazin sieht in einem Blog zwar auch toll aus, würde aber nicht die gleiche Aufmerksamkeit erfahren wie im Magazin.

Und nach nur wenigen Tagen haben wir bereits viele Vorschläge für die nächste Ausgabe bekommen!

sdbr: Ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen ist ein ordentliches Stück Arbeit. Habt ihr willige Redaktions-, Technik- und Foto-Sklaven, die euch unterstützen oder schmeißt ihr die Redaktion ganz alleine?

Mirjam: Die Redaktion wird alleine geführt. Die Bloggerinnen die mitwirken, tragen aber ebenfalls einen grossen Teil bei.

Julia: Bei der ersten Ausgabe haben wir alles selbst gemacht, wir hatten keinen Technik- oder Layoutsklaven oder sonstige Helferlein. Die Beiträge von den Bloggerinnen sind aber in deren Eigenregie entstanden, wir haben da bewusst nicht allzu viele Richtlinien vorgegeben.

sdbr: Wie lange habt ihr gebraucht, um die erste Ausgabe fertig zu stellen? Und in welchem Rhythmus sollen die Ausgaben künftig erscheinen?

Julia: Effektiv daran gearbeitet haben wir einen Monat. Aber die Organisation, die Klärung der Bildrechte, das Recherchieren und so weiter hat eigentlich weitere zwei Monate verschlungen, aber das lief eher so nebenher.

Mirjam:
Viermal im Jahr wird es eine Ausgabe geben. Die Nächste erscheint am 6. März.
The Blogettes

sdbr: Welche Zeilen würdet ihr in zwei Jahren gerne über “The Blogettes” lesen?

Mirjam: “Anna Wintour kann einpacken. Die Modeweltmacht wurde nun offiziell an Julia und Mirjam von The Blogettes übergeben.” Das wär doch nett, oder? Die Ziele sind wohl: Immer besser werden, immer mehr Leser gewinnen und immer mehr davon profitieren können.

Julia: Vor allem das immer besser werden kann ich unterschreiben. Gerade als Online-Zeitschrift muss sich The Blogettes immer weiterentwickeln, um in der flüchtigen Internet-Welt auch Schritt halten zu können. Ich würde mich freuen, wenn es in zwei Jahren nicht mehr außergewöhnlich ist, ein Magazin online zu lesen, aber das wird selbst in zwei Jahren noch nicht Usus sein, schätze ich.

sdbr: Und zum Schluss noch ein kurzer Blick über den Tellerrand: Was sagt ihr denn aus schweizerischer beziehungsweise österreichischer Perspektive zu dem allgemeinen Geheule: “Warum schaffen es die Amis, neben guten Serien und bombastischen Kinofilmen auch noch, eine Wahnsinns-Blogosphäre auf die Beine zu stellen, während wir Deutschen das mal wieder absolut gar nicht so toll auf Reihe kriegen?”

Mirjam: Stimmt nicht! Wir haben genau so schöne, geile, kreative, tolle und bombastische Blogs wie die Amis. Die Deutschen, Schweizer und Österreicher sind einfach noch nicht bereit dafür oder haben noch nicht kapiert, wie groß dieses Medium ist.

Julia: Ja, wenn ich das wüsste … wobei ich der Meinung bin, dass es einige tolle Blogs gibt! Für viele Leute aus meinem Bekanntenkreis ist Bloggen und Twittern nur was für Nerds. Dazu kommt die panische Angst davor, ‘googelbar’ zu sein und als gläserner Mensch zu enden. AmerikanerInnen sehen das ja bekanntlich nicht so eng.

Der Vergleich hinkt auch etwas, denn es fehlen einfach die Ressourcen. Der deutschsprachige Raum ist schlichtweg kleiner als der englischsprachige, die Möglichkeit, das investierte Geld wieder reinzuspielen, ist dadurch ebenfalls kleiner. Deshalb wird weniger aufwändig produziert. Vielleicht liegt es ja auch - ganz logisch gedacht - daran, dass es mehr Amerikaner als Deutsche, Schweizer und Österreicher gibt und wer aus einem größeren Pool nach Talenten fischen kann, hat auch einen Vorteil.

Viele deutsche Blogger passen sich ohnehin an und schreiben in Englisch, suchen den Kontakt zu internationalen Blogs. Einerseits schade, dass die deutschsprachige Blogosphäre dadurch etwas vernachlässigt wird, andererseits gut so, es gibt sowieso genügend Grenzen in der Welt da draußen.


Bild: chic-und-schlau.ch / fanfarella.at / theblogettes.com

Von Lia R / 10. Dez. 2009 / 1:02 Uhr

 

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Kommentare zu Bloggen macht sexy

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  1. Annubis

    → am 10. Dez 2009 um 13:34 Uhr (#)

    mit diesem interview merkt man(n) auch, dass mirjam und julia nicht nur hübsche mädels sind sondern auch was im kopf haben ;P

  2. Mauri

    → am 10. Dez 2009 um 14:06 Uhr (#)

    Da stimme ich Annubis vollkommen zu !

  3. grikorb

    → am 10. Dez 2009 um 14:19 Uhr (#)

    Das ist wohl das was Frauen aus dem Internet machen. Die bilder sind Toll aber dann ist auch schon ende. Liegt vielleicht daran, dass ich keine Frau bin. Solange das Pinkt zeugs nicht ansteckend ist, warum nicht :)

  4. VintageLoves

    → am 10. Dez 2009 um 15:26 Uhr (#)

    Grandioses Interview! Und zwar von beiden Seiten aus gesehen, nun sehe ich die Blogs von euch beiden doch aus einem leicht veränderten Licht.

  5. AnnDee

    → am 10. Dez 2009 um 15:46 Uhr (#)

    Schönes, informatives und interessantes Interview! Danke an alle Beteiligten!
    Allerdings bin ich mir sicher, dass es auch unter den kleinen Blogs welche gibt, die gut (und vor allem mit viel Liebe) gemacht sind. So, wie es auch “große” Blogs gibt, bei denen ich nicht verstehe, wie sie diesen Ruhm erlangen konnten, wo sie doch so wahnsinnig schlecht gemacht sind.
    Aber das ist und bleibt wohl Geschmackssache. ;)

  6. Aurela

    → am 10. Dez 2009 um 19:09 Uhr (#)

    tolles interview!

  7. Sophie

    → am 10. Dez 2009 um 19:10 Uhr (#)

    wow. tolles interview!
    macht mir die zwei mädels und natürlich euch gleich noch sympathischer!!!
    ich persönlich liebe auch viele kleine, unbekannte blogs und verzichte meist ganz gern auf die “großen”. zu wenig persönlichkeit und zuviel fashion-blabla.
    das blogettes magazin find ich super und wirklich toll gemacht, ob es wirklich eine palttform für die vielen kleinen blogs bieten wird wage ich zunächst noch zu bezweifeln, werde mich aber gerne auch vom gegenteil überzeugen lassen!

  8. Clarissa

    → am 10. Dez 2009 um 21:00 Uhr (#)

    Zitat: ” es gibt sowieso genügend Grenzen in der Welt da draußen.” - Julia.
    SO TRUE.
    Tolles Interview mit tollen Frauen!

  9. mahret

    → am 11. Dez 2009 um 14:40 Uhr (#)

    HAHA. Dass ich hier so zitiert werde ;)
    Danke für das Interview. Schön auch neben sämtlichen anderen Diskussionen, die im Netz gerade über das Heft geführt werden, einmal die Macherinnen so ausführlich zu Lesen zu bekommen.

  10. Patricia

    → am 30. Mär 2010 um 00:30 Uhr (#)

    Ein kleiner Nachtrag: Die März-Ausgabe der Blogettes ist da
    http://theblogettes.com/


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