Normalerweise sollte ein Musikvideo einen Song promoten und nicht etwa den Gedanken, ob du nicht besser einfach mal Stop. Rewind. Record. und Play. gedrückt hättest, anstatt einfach nur zuzugucken, wie die letzten Jahre im Fast Forward-Modus abgespult wurden. Eine Aufnahme unabhängig vom großen Storyboard ist nicht passiert. Sicher, manchmal schubst ein Gefühl, ein Satz, ein Mensch deinen Finger in Richtung Pause-Taste und während du sie gedrückt hältst, schielst du auf den Stop-Knopf in Reichweite und fragst dich, ob du mit einem “Leaving For Good” nicht einfach das Tape wechseln solltest. Der Augenblick, der dich zum Abdrücken bewegt hätte, besteht nur für einen Wimpernschlag und weil du loslässt, läuft das Band einfach weiter.
Dann gibt es jemanden, der deine Spuren von Mono zu Stereo verwandelt, aber weil irgendwer mal wieder einfach klammheimlich auf Fast Forward gedrückt hat und alles auf einmal wieder eintönig klingt, denkst du, wie das wohl wäre, wenn du jetzt einen auf Stop. Rewind. Record. Play. machen und im zweiten Take die eine mit der anderen Richtung überspielen könntest. Schließlich waren die Scherben, die jetzt vor dir liegen, früher mal die Fensterscheibe, durch die du klar in Richtung Leben und Luv Deluxe geblickt hast.
Das hier wird aber One-Shot-Stück. Schneiden ist verboten. Überspielen ebenfalls. Und auch wenn du zurückspulst – das Band läuft weiter, die ganze Zeit.
Whoo, crazy. Gutes Video. Also, besser keiner Frau an der Tanke nen Kaugummi schenken. Irgendwie sind das so Videos, bei denen man gar nicht auf die Musik achtet, sie aber doch völlig passend findet. Und die man ohne Video vermutlich als total langweilig abtut.
Stein auf Stein Schwefelgelb from Christian Weidner on Vimeo.
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wow, das ist ja n hammer video
Krasses Video . Sie sieht aus wie Butterfly aus Death Proof. Irgendwie. Gefährlich
krasses Video.