Stromloses akustisches Frauenknutschen (mit Zunge) gefällig? Dann mal schön brav auf den Play-Button in der pinken Leiste klicken:
Unsere allerliebste glitzernde Charts-Knutschkugel Katy Perry hat es ja bekanntlich längst auf Platz Eins in Johns ganz persönlicher, ähem … sagen wir mal Traumfrau-Vorlagen-Hitliste geschafft. Im Juli gab’s dann den nächsten entscheidenden Schritt in Richtung ernstzunehmende Gesangskarriere: Die Dame bekam doch tatsächlich ein MTV Unplugged. Warum wir euch das sensationelle vier Monate später verkünden? Deutsch- und Amiland dürfen seit ein paar Augenblicken das daraus entstandene CD- und DVD-Erzeugnis in den gespannt zitternden Händen halten.
Künftig heißt es also: Nirvana, Eric Clapton, Bob Dylan, Oasis, Lauryn Hill, Katy Perry. In einem Atemzug mit den ganz Großen genannt zu werden ist sicher nicht das Schlechteste, was einem so im Laufe seiner – in Miss Perrys Fall doch noch recht jungen Karriere – passieren kann – wenn auch begleitet von nicht gerade liebgemeinten Uhs, Ohs und Buhs. Das hat dieser pinke Hubba-Bubba-Blasensound doch überhaupt nicht verdient. Ein von den Machern von Britney Spears und Avril Lavigne zusammenproduziertes Pailetten-Püppchen auf der heiligen steckerlosen Bühne, und das nach so kurzer Zeit und noch dazu mit einer sehr reduzierten Setlist, die gerade mal aus sieben Songs besteht (I Kissed A Girl | Ur So Gay | Hackensack, ein Cover von Fountains of Wayne | Thinking Of You | Lost | Waking Up In Vegas | Brick By Brick, ein neuer Song) – das geht doch nicht. Da könnte ja gleich Lady GaGa kommen. Sagen die Bösen.
Wir sehen das Ganze halb so schlimm. Das ruhiger Gebirgsbach-mäßige Dahinplätschern der Perry-Melodien macht die Gute durch eine Extraportion Stimme (und anderen Argumenten) wieder gut. Die Version von “I Kissed A Girl” ist das absolute jazzpopangeblueste Highlight und würde notfalls auch alles wieder rausreißen. Und Lady GaGa würden wir übrigens sogar mit Kusshand auf der Unplugged-Bühne akzeptieren. Ansonsten sollten meiner Meinung nach die Herren von Kings of Leon dringend mal bei MTV den Stecker ziehen. Und ihr? Habt ihr eine Wunschliste für MTV Unplugged? Oder wahlweise auch einen stromlosen Lieblingsauftritt, der sowieso nicht übertroffen werden kann?
Unter Umständen klingt die steckerlose Kate viel besser als die mit Strom. Ich war von Shakira sehr überrascht. Und selbstverständlich wollen wir Lady Gaga in Zivilklamotten und mit Originalstimme mal erleben.
Das Shakira-Unplugged ist schon gut, aber das war ja auch noch ne ganz andere Zeit bei ihr. Ziemlich mies fand ich das Hosen-Unplugged, passte irgendwie nicht. Weiß gar nicht, wen ich gerne mal unplugged hören würde. Lykke Li vielleicht?
kings of leon! definitiv! ich bin schon auf dem hurricane bei überhaupt nicht unpuggtem sound ins audiovisuelle koma gefallen und hab bei use somebody nicht nur eine träne rausgequetscht! wie soll diese wahnsinns band dann erst unplugged klingen???
hat da jemand connections! statt katy die kings bitte!
wen sie dafür bei EMTEFAU wohl gevögelt hat?
ich würde bezahlen um sie nicht live singen hören zu müssen, zweimal award moderation reichen mir.