Brüh im Lichte
Preisfrage: Wie hält man Bundeswehrsoldaten bei Laune, die im staubigen Afghanistan stationiert sind? Ganz klar: Man schickt ihnen zwei deutsche Kulturgüter deluxe vorbei – die Bild-Zeitung und Sarah Connor.
Unser allerliebstes singendes Doku-Soap-Sternchen (mannfRed und ich sind immer noch enttäuscht, dass die dritte Staffel “Sarah und Marc: totally monster bitch fuckin’ gang bang in Love fuck fuck fuck” gecancelt wurde) will sich tatsächlich mit ein paar Reportern im Schlepptau vom Kölner Militärflughafen aus über Usbekistan direkt ins Krisengebiet einfliegen lassen, um den Soldaten eine kleine Bühnenshow vorzuführen.
Ihr Manager prüft gerade, ob unter den gegebenen Bedingungen ein Konzert möglich wäre (ProSieben castet dafür hoffentlich noch während des Sommerlochs nach dem Motto “Sarah sucht die Krisen-Crew” die Background-Tänzer) und ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr meint, dass Frau Connor Anfang Herbst gerne vorbeikommen kann.
Autsch, möchte man im ersten Augenblick denken, haben unsere Jungs nicht was Besseres verdient? Seht es lieber positiv, Leute, die hätten ihnen schließlich auch Jeanette Biedermann hinstellen können. Gerade nochmal gut gegangen. Dass ein Auftritt von Sarah Connor trotzdem ernsthafte Folgen haben kann, sollte der Bundeswehr allerdings klar sein. Nicht umsonst verzichtet der DFB seit ihrer ganz persönlichen A-Capella-Version der Nationalhymmne in der Allianz Arena im Mai 2005 auf jede gesangliche Interpretation vor den Spielen.
Wenn sie nicht gerade mal von VIVA einen Comet in die Hand gedrückt bekommt, sind aktuell sowieso nur sehr zweitklassige Töne von Sarah Connor zu hören. Dabei sah die Karriere der kleinen Sarah Lewe 1997 noch ziemlich vielversprechend aus, als sie bei den Konzerten der “History World”-Tour von Michael Jackson in Bremen im Kinderchor bei “Heal the world” und “Earthsong” mitsingen durfte, dann kam das Skandal-Schlampendress bei “Wetten, dass?!” und überhaupt. Trotzdem hat das mit der Erfolgsstory nicht so wirklich geklappt.
Was macht eine Sängerin also, wenn sie ihre chartigen Zeiten hinter sich hat und gern sowas wie die deutsche Lady GaGa gewesen wäre, nur ‘n paar Jahre früher und das irgendwie auch komplett in die Hose gegangen ist? Normalerweise käme hier die von uns schon vielmals betrauerte dritte Staffel von “Sarah & Marc” ins Spiel, doch das läuft nicht mehr, weil der gute Marc längst crazy in love mit Miss “Chuck die Bohne” Gina-Lisa Lohfink ist. Die hat seit ihrem Proletten-Gepose auf Heidis Topmodel-Laufsteg die ein oder andere Botox- und Extensions-Behandlung hinter sich und gibt gerade hauptberuflich die Shocking-Schlampe in Marcs Horrorfilm “The Vampires Club” oder wahlweise auch in den “Terenzi Horror Nights” im Europapark Rust.
Während sich der Herr Ex-Connor mit seinem rundum-wohl-gespritzten und zehn Jahre jüngerem “Crazy in Love”-Model(l) durchaus weitere Kids für den Terenzi-Clan vorstellen kann (“Ich bin gerne Daddy”), vögelt sich Sarah Connor als frustrierte Ex-Frau im Moment durch die Betten diverser Ex-Boyband-Macker und Fußballer. Aktueller Toy-Boy: Brasilien-Kicker Diego, der ja zu Hause eigentlich noch ‘ne Freundin sitzen hat, zur Zeit aber doch lieber mit Sarah auf Ibiza zwischen Champagner und Big Mäc ‘ne Nummer auf der Miet-Jacht schiebt. Jetzt müssen mannfRed und ich also unsere ganze Hoffnung auf eine Fortsetzung der Reality-Doku von Mr. & Mrs. Kamps setzen: “Gülcans Traumscheidung”, das wär’s.
Von Lia R / 15. Jul. 2009 / 18:47 Uhr






→ am 15. Jul 2009 um 20:49 Uhr (#)
OMG wie geil ist das den bitte
hahahahahahhahaha
liebe euren BLog
love Lars ♥
→ am 15. Jul 2009 um 20:59 Uhr (#)
Ganz großes Tennis, Freunde. Selten so gelacht
→ am 16. Jul 2009 um 15:22 Uhr (#)
Was macht Patrick Owomoyela im DFB-Dress auf den Foto?
Da ist wohl was durcheinander geraten.
Ansonsten: Toller Blog.
→ am 16. Jul 2009 um 15:28 Uhr (#)
ich muss mich nochmal kurz korrigieren. ich meine das bild zwischen den videos, nicht das ganz oben.
→ am 16. Jul 2009 um 15:42 Uhr (#)
Hey eisbaerin,
der stand da rum, während die Sarah damals “Brüh im Lichte” gesungen hat. Zumindest, wenn man dem Fotoarchiv von spiegel.de glauben kann.
→ am 17. Jul 2009 um 13:18 Uhr (#)
Ah okay, dann war das mein Fehler, ich dachte du hast ihn mit Diego verwechselt. Entschuldigung.
Da hätte ich aber lieber einen anderen Nationalspieler gesehen